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FRAUEN
Presseaussendung vom 22.11.2012

„16 Tage gegen Gewalt an Frauen“

In Österreich erlebt mindestens jede fünfte in einer Beziehung lebende Frau Gewalt von ihrem Ehemann/Lebensgefährten. Weltweit ist Gewalt an Frauen die häufigste Menschenrechtsverletzung. Gewalt ist alltäglich und dennoch ein Tabuthema.

Gewalt gegen Frauen zeigt sich in vielen Formen: Es beginnt bei alltäglicher Belästigung auf der Straße oder im Berufsleben und reicht bis zu körperlicher und psychischer Gewalt in Beziehungen. Im schlimmsten Fall sind es schwere Straftaten bis hin zur Vergewaltigung und Tötung. Die häufigsten Gewalttaten passieren im engsten Umfeld, im eigenen Zuhause.

Häusliche Gewalt

„Mit häuslicher Gewalt wird Macht und Kontrolle ausgeübt. Nach wie vor ist es wichtig, im eigenen Umfeld genau hinzusehen - denn nicht der finstere Park ist der gefährlichste Ort für die Betroffenen, sondern das eigene Zuhause“, so Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Im Autonomen Frauenzentrum erfolgten im Jahr 2011 insgesamt 411 Beratungen wegen sexueller Gewalt. Im Vorjahr waren es 385 Beratungen und damit ist die Zahl der Beratungen um fast sieben Prozent gestiegen. Dazu kamen weitere 269 Beratungen wegen körperlicher Gewalt und Nötigungen sowie über 350 Kriseninterventionen aufgrund von Gewalterfahrungen.

Im Zeitraum Oktober 2011 bis September 2012 gab es 61 Fälle von strafrechtlichen Prozessbegleitungen bei sexueller und körperlicher Gewalt. Im Vergleichszeitraum 2010/2011 waren es 55 Fälle und somit wird auch in diesem Bereich einen Anstieg um fast elf Prozent verzeichnet. In 15 Fällen waren die Opfer zur Tatzeit minderjährig.
„Häusliche Gewalt ist nach wie vor ein großes gesellschaftliches Problem. Aufklärung, Sensibilisierung und Präventionen sind daher wichtige Schritte für eine wirksame Frauenpolitik“, so Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Zeichen setzen

Im Rahmen der weltweiten Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ vom 25. November bis 10. Dezember 2012 wird das Recht auf ein gewaltfreies Leben gefordert. Signale in Linz setzen kostenlose Workshops für Mädchen und Frauen, ein Filmabend im Wissensturm, die Ausstellung „Silent Witnesses“ und das Hissen der Fahne „frei leben ohne gewalt“.

Ausstellung „Silent Witnesses“

Am Linzer Hauptbahnhof setzen 16 lebensgroße rot lackierte Frauenfiguren aus Holz ein Signal. Mit der Wanderausstellung „Silent Witnesses“ wird eine Bewusstseins-Offensive gegen Gewalt an Frauen gestartet. Jede Figur steht stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren in Österreich umgebracht wurde. Auf jeder Figur wird die Lebensgeschichte einer Frau skizziert und alle haben etwas gemeinsam: Die Morde sind nicht aus heiterem Himmel passiert, sondern alle Frauen wurden vorher misshandelt, bedroht und einige Morde wurden angekündigt.

Die roten Frauenfiguren am Hauptbahnhof sollen als „stumme Zeuginnen“ aufrütteln, aufmerksam machen und sensibilisieren. Jährlich werden in Österreich 30 bis 40 Frauen von ihren Partnern ermordet. Viele von ihren Ehemännern, Lebensgefährten, Brüdern oder ihren Ex-Partnern. Mehr als die Hälfte aller Morde, die pro Jahr in Österreich verübt werden, passieren in der Beziehung oder in der Familie.

Die Ausstellung ist auf gemeinsame Initiative des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie entstanden und ist als Kooperation mit dem Gewaltschutzzentrum vom 26. November bis zum 10. Dezember 2012 am Linzer Hauptbahnhof zu sehen.

Kostenloses VHS-Programm

Anlässlich der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ lädt das Linzer Frauenbüro zu kostenlosen Veranstaltungen im Wissensturm ein.

Den Auftakt macht der Film „Kehrtwende“ mit anschließendem Publikumsgespräch. Im Mittelpunkt steht das Thema häusliche Gewalt, dargestellt anhand einer vierköpfigen Familie, mit dramatischen Auswirkungen auf alle Beteiligten. Im Anschluss daran gibt es ein Podiumsgespräch mit Vertreterinnen des Gewaltschutzzentrum OÖ, Frauenhaus Linz, autonomes Frauenzentrum und maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen.
Termin: 26.11.2012, 19 bis 21 Uhr, Veranstaltungssaal E09

Workshop Selbstverteidigungskurs für Frauen

Der Schnupper-Workshop zeigt einfache Techniken, um körperliche Gewalt auch ohne sportliche Vorkenntnisse erfolgreich abwehren zu können.
Referentin: Sigrid Schiehauer (Verein Drehungen)
Termin: 30.11.2012, 18.30 bis 21.30 Uhr, Raum 0707

„Mit uns nicht“ - Zwei Workshops für Schülerinnen (14 bis 19 Jahre)

Im Mittelpunkt stehen Information und Aufklärung über (sexuelle) Gewalt das Wahren persönlicher Grenzen und das Benennen eigener Bedürfnisse.
Referentinnen: Yvonne Haider, Claudia Hofer (autonomes Frauenzentrum)

Termine: 3.12.2012 und 4.12.2012, jeweils von 9 bis 13 Uhr, Raum 0102
Anmeldung für die Veranstaltungen im Wissensturm sind unbedingt erforderlich: Tel.: 0732/7070/1191
oder E-Mail: frauenbuero@mag.linz.at

Linzer Fraueneinrichtungen

Gewalttätigkeiten und Übergriffe sind für viele Frauen heute immer noch Bestandteil ihres Alltags. Wege aus der Gewalt werden erst möglich, wenn das Schweigen gebrochen wird. Dann erst können Prävention und Unterstützung greifen. In Linz bieten Einrichtungen wie Gewaltschutzzentrum OÖ, Frauenhaus Linz, autonomes Frauenzentrum und maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen Beratung und Hilfestellung an.

Das autonome Frauenzentrum

Das autonome Frauenzentrum ist eine seit über 30 Jahren bestehende Frauenberatungsstelle sowie anerkannte und geförderte Fachberatungsstelle für Frauen und Mädchen (ab 15 Jahren) als Opfer von sexueller Gewalt. Als anerkannte Opferhilfseinrichtung berät und unterstützt das autonome Frauenzentrum Frauen und Mädchen zu allen Formen von Gewalt.

Gewalt gegen Frauen ist eine Form der Geschlechterdiskriminierung und als solche Ausdruck der anhaltend strukturellgesellschaftlichen Machtungleichheit zwischen den Geschlechtern. Die Gewalthandlungen, sei es psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt, dient der Erniedrigung der Frau und damit der Sicherung der Vormachtstellung des Mannes. Um Gewalt an Frauen zu beenden, braucht es daher neben der individuellen Unterstützung der Betroffenen dringend auch gesamtgesellschaftliche Maßnahmen zur faktischen Gleichstellung der Frauen.

Parallel zum gesellschaftspolitischen Diskurs zum Thema Gewalt an Frauen bietet daher das autonome Frauenzentrum konkrete Hilfe für Betroffene und deren Bezugspersonen sowie Information und Beratung bei sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt.

Das Angebot der Prozessbegleitung umfasst die psychosoziale Betreuung der Betroffenen und persönliche Begleitung zu Behörden, Gericht und ärztlichen Untersuchungen sowie die anwaltliche Vertretung im Strafverfahren.

Um der Gewalt vorzubeugen bietet das autonome Frauenzentrum in Kooperation mit dem Linzer Frauenbüro Kurse und um Frauen und Mädchen zu ermächtigen, sexualisierte – aber auch psychische Gewalt – zu erkennen und individuelle Strategien dagegen zu entwickeln. Sie werden unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Des Weiteren bietet das autonome Frauenzentrum eine Selbsthilfegruppe zum Thema „sexuelle Gewalterfahrungen“ an.

Die Beratungen sind anonym und kostenfrei. Die Arbeitsweise basiert auf den feministischen Grundsätzen der Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Selbstermächtigung.

Weitere Angebote im autonomen Frauenzentrum:
Rechtsberatung und psychosoziale Beratung bei Beziehungsproblemen und Lebenskrisen sowie bei Scheidung und Trennung; Bibliothek, Frauencafe und frauenspezifische Veranstaltungen.

autonomes Frauenzentrum, Starhembergstraße 10, 2. Stock, 4020 Linz, Tel. +43 732 60 22 00 - hallo@frauenzentrum.at - www.frauenzentrum.at   (Neues Fenter)

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr. Beratungstermine nur nach telefonischer Vereinbarung.

Frauenhaus Linz

Das Frauenhaus Linz bietet misshandelten oder bedrohten Frauen – mit und ohne Kinder – Schutz und Sicherheit vor gewalttätigen Angehörigen durch psychosoziale Beratung, durch Unterstützung und Begleitung insbesondere in Form einer sofortigen Wohnmöglichkeit.

Das Frauenhaus Linz ist jedoch mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Es ist die einzige Zufluchtsstätte für Frauen und ihre Kinder in diesen Krisensituationen. Das Frauenhaus bietet die Möglichkeit, in Ruhe und ohne Druck überlegen zu können, was weiter geschehen soll. Die betroffene Frau entscheidet selbst, ob sie sich vom gewalttätigen Partner trennt oder nicht.

Viele Frauen leben oft jahrelang in schwierigen Gewaltbeziehungen, schweigen aus Scham und (vermeintlicher) Ausweglosigkeit, auch aus Hoffnung, der Mann würde sich ändern, oder aus Angst, man würde ihr nicht glauben. Misshandlungen über längere Zeit erschöpfen, machen mutlos, rauben Selbstwert und Selbstbewusstsein und machen die Betroffenen krank.

Im Schnitt wohnen 160 bis 180 Personen pro Jahr im Frauenhaus Linz. Jährlich werden noch zusätzlich über 1.000 ambulante Beratungen durchgeführt. Diese Beratungen werden nach telefonischer Terminvereinbarung auch kurzfristig angeboten.

Krisenaufnahmen ins Frauenhaus sind rund um die Uhr möglich. Die Adresse ist zum Schutz der hier lebenden Frauen und Kinder geheim. Die Kontaktaufnahme erfolgt telefonisch oder über E-Mail. Tel.: +43 732 606700, mailto: help@frauenhaus-linz.at

Gewaltschutzzentrum OÖ

Mit Mai 1997 trat in Österreich das Gewaltschutzgesetz in Kraft, das die Polizei ermächtigt, bei Gewalt in der Privatsphäre einzuschreiten, Gewalttäter aus Wohnungen wegzuweisen und ihnen das Betreten für zwei Wochen zu verbieten. Gerichtlich kann eine Verlängerung beziehungsweise eine eigenständige einstweilige Verfügung erwirkt werden. Als wesentliche Säulen des Gewaltschutzgesetzes fungieren in den Bundesländern die Gewaltschutzzentren. Seit 1997 wurden in Österreich bereits über 80.000 Betretungsverbote ausgesprochen.

Das Gewaltschutzzentrum OÖ betreut mittlerweile jährlich etwa 1.700 von Gewalt betroffene Personen, davon zirka 90 Prozent Frauen. Etwa die Hälfte (870) wird von der Polizei gemeldet, allein in Linz wurden im Vorjahr von der Polizei 293 Betretungsverbote übermittelt.

In vielen Fällen geht es um bereits lang dauernde Gewaltbeziehungen und immer wieder auch um schwere Gewalt. Körperverletzungen und gefährliche Drohungen sind an der Tagesordnung. Im vergangenen Jahr wurden in diesem Kontext über 1.000 strafrechtlich relevante Delikte zur Anzeige gebracht. Auch in weniger gravierenden Fällen ist es möglich, mit Wegweisung und Betretungsverbot die Gewaltdynamik zu unterbrechen und eine räumliche Trennung herzustellen. Wege aus der Gewalt zu finden und Aufarbeitung der traumatisierenden Gewalterfahrungen braucht Zeit, Ruhe und Stärkung.

Hilfestellung für Betroffene erfolgt im Gewaltschutzzentrum in erster Linie durch Juristinnen und Sozialarbeiterinnen, die mit dem Fokus auf Schutz und Sicherheit vor weiterer Gewalt informieren und beraten. Einschätzung der Gefährdung, Sicherheitsplan, Besprechung rechtlicher Schritte, Formulieren und Einbringen von Anträgen bei Gericht, Behördenkontakte, psychosoziale und juristische Prozessbegleitung sind zentrale Unterstützungsangebote.

Das Gewaltschutzzentrum macht es sich zur Aufgabe, in Kooperation mit Polizei, Justiz, Jugendwohlfahrt und weiteren Einrichtungen im Sozialbereich diese Maßnahmen abzusichern, um weiteren Gewaltsituationen in Einzelfällen effizient vorzubeugen.

Gewaltschutzzentrum OÖ
Stockhofstraße 40/Eingang Wachreinergasse 2, 4020 Linz, Tel.: +43 732 60 77 60, Fax: +43 732 60 77 60 10, www.gewaltschutzzentrum.at/ooe   (Neues Fenster) ooe@gewaltschutzzentrum.at

maiz - Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen

maiz ist eine als unabhängiger Verein konstituierte Migrantinnen-Selbstorganisation. Seit 1994 setzt sich der Verein für die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung von Migrantinnen in Oberösterreich ein. Besonders Migrantinnen im prekären Dienstleistungssektor (wie Sexarbeit, Reinigungsbereich, Pflege und Betreuung), sowie Migrantinnen, die sich gegen Gewalt in jeglicher Form wehren müssen, werden unterstützt.

maiz versucht auf verschiedenen Ebenen in rassistische gesellschaftliche Auseinandersetzungen einzugreifen. So gehören neben Streetwork, Beratungs- und Bildungsarbeit auch politische Kulturarbeit, künstlerische Projekte, aktionistische Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftliche Forschungsprojekte zum Betätigungsspektrum. Die Mehrzahl von Migrantinnen, die sich an maiz wenden, lebt in binationalen Beziehungen und ist auf mehreren Ebenen mit Gewalt konfrontiert. Machtspiele, körperliche und verbale Bedrohung, Mobbing, Ausbeutung gehören dazu.

Je schwächer die rechtlichen Rahmenbedingungen der Betroffenen sind, desto stärker wird Gewalt von Partnern, ArbeitgeberInnen, ArbeitskollegInnen oder Behörden ausgeübt. Den Hintergrund und die Basis dafür bilden sexistisch-rassistische Strukturen und Denkweisen. Dafür sind vor allem gesetzliche Veränderungen, auch das Fremden- und Asylrecht betreffend, unabdingbar.

maiz engagiert sich für Veränderungen auf struktureller Ebene und ist gleichzeitig auch aktiv auf der Interventionsebene für die Schaffung von Alternativen für Betroffene von Gewalt. Im Rahmen der Beratungsarbeit sowie bei Informationsveranstaltungen und gezielten Workshops werden die Frauen über ihre Rechte informiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt bei der Gewaltprävention. Zwei aktuelle Beispiele dafür sind einerseits das Projekt „Self-defenceIT“, das Migrantinnen bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im kritischen Umgang mit neuen Medien durch verschiedene Maßnahmen unterstützt, und andererseits das Projekt mit dem Titel: "meine migrantischen körper! „die körper, die nicht den "anderen" gehören!".

Dabei werden junge Migrantinnen in Workshops mit Methoden aus Rap, Tanz und Theater gestärkt, sich gegen Gewalt wie Sexismus und Rassismus zu wehren. Auch im Rahmen von Bildungsmaßnahmen werden die Frauen durch die Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse und die  Erweiterung ihrer Qualifikationen in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Unabhängigkeit, auch auf finanzieller Ebene, und ein gleichberechtigter Zugang zum Arbeitsmarkt sind unabdingbare Voraussetzungen für ein Leben frei von Gewalt.

maiz – autonomes Zentrum von und für Migrantinnen Hofgasse 11, 4020 Linz, Tel.: +43 732 890077,
Fax: +43 732 890077 5 - www.maiz.at   (Neues Fenster)

Weitere Gesprächspartnerinnen: Karin Obermüller (Gewaltschutzzentrum OÖ), Flora Keplinger (Linzer Frauenhaus), Susanne Wiesmayr (Autonomes Frauenzentrum), Florina Platzer (maiz-Beratungsstelle)

(Informationsunterlage für Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger zur Pressekonferenz „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“)


www.linz.at/frauen.

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

weitere Informationen:


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