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Presseaussendung vom 01.06.2016

Abbrucharbeiten bei der Eisenbahnbrücke im Zeitplan

Infrastrukturreferent Stadtrat Hein setzt auf intensive Information der ortsansässigen Bevölkerung

Die Abtragungsarbeiten bei der Linzer Eisenbahnbrücke gehen planmäßig voran. Bereits in der übernächsten Woche soll mit dem Abbau der Vorlandtragwerke auf der Urfahraner Seite begonnen werden. Infrastrukturreferent Stadtrat Markus Hein setzt bei diesem Großprojekt intensiv auf zeitgerechte Information der ortsansässigen Bevölkerung über die geplanten Baumaßnahmen.

„Die Anrainerinnen und Anrainer sollen ebenso wie auch die Linzer Bevölkerung möglichst zeitgerecht und detailliert über die jeweiligen Baumaßnahmen auf dem Laufenden sein. Bisher liegen die Abbrucharbeiten voll im Zeitplan”, erläutert Stadtrat Hein seine Intention einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit über den aktuellen Projektstand.

Gestern Dienstag, 31. Mai, fand im Gasthaus Lindbauer die zweite AnrainerInnen-Informationsveranstaltung zur Eisenbahnbrücke statt, bei der im Beisein der Projektverantwortlichen der NSL GMBH der LINZ AG und der Stadt Linz im Detail über den bisherigen Verlauf der Baumaßnahmen und den aktuellen Terminplan informiert wurde.

Nach der Gleisabtragung im März ist im Vorfeld Mitte April der Leitungsabbau der Eisenbahnbrücke erfolgt. Alle auf der Brücke befindlichen Versorgungsleitungen wie Steuerungskabel, Stromleitungen und die Gasleitung wurden außer Betrieb gesetzt und abgebaut. Weiters sind die Bauarbeiten für die Errichtung der Umkehrschleife Lindbauer zügig vorangegangen. Seit  April erfolgte bereits das Verlegen der Gleise. In den nächsten Monaten sind noch der Bau der Oberleitungen und die Einrichtung der Haltestellenbereiche vorgesehen, so dass die Umkehrschleife planmäßig am 12. September 2016 den Betrieb aufnehmen kann.

Parallel wurde eine Manipulationsfläche auf Urfahrer Seite errichtet, auf der die abgebrochenen Brückenteile zerlegt und somit verkleinert werden können. Bereits fertig gestellt ist eine Spundwand, bei der Schiffe, die Brückenteile abtransportieren, anlegen können. Dafür wurden etwa 1.000 Steine mit einem Gewicht von jeweils einer Tonne angeliefert und im Bereich der Spundwand eingesetzt.

Bei der Informationsveranstaltung wurde auch die Reihenfolge der Abtragungsmaßnahmen erörtert. Als erstes erfolgt ab 7. Juni die Abtragung der Fahrbahnplatte mit einer voraussichtlichen Dauer von einer Woche. Anschließend soll Mitte Juni mit dem Aufstellen der Kräne und dem Abheben der Vorlandtragwerke auf der Urfahraner Seite begonnen werden. Bis Ende Juni sollen der Abbruch der Tragwerke und der Abtransport per Schiff erledigt sein.

Der weitere Zeitplan sieht den Abbruch der Vorlandpfeiler bis Anfang Juli und den Abbruch der drei Stromtragwerke im Zeitraum Juli bis September vor. Für September 2016 ist die Abtragung des Vorlandtragwerks auf Linzer Seite geplant.

„Die Abbrucharbeiten können somit plangemäß bis Herbst 2016 beendet werden“, informiert Stadtrat Markus Hein. „Der Abbruch der Brückenpfeiler in der Donau erfolgt erst mit dem Bau der neuen Donaubrücke. Die bestehenden Zufahrten, Lager- und Manipulationsflächen werden auch für den Neubau der Donaubrücke genützt“.

Für September nächsten Jahres ist dann der Start für die Errichtung der neuen Donauquerung vorgesehen. Die diesbezügliche Einreichplanung soll schon im heurigen Sommer beginnen.

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