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Beschäftigte im Rahmen der Aktion 20.000
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 02.02.2018

Aktion 20.000 im Linzer Magistrat

Vorläufig letzte „Hoffnungsträger“ der Aktion 20.000 im Magistrat angekommen

Stadträtin Regina Fechter: „Aktion 20.000 gibt Hoffnung – umso bedauerlicher, dass sie die Bundesregierung im Keim erstickte!“

Die vorläufig letzten 38 Beschäftigten, die im Zuge der Aktion 20.000 Arbeit bei der Stadt Linz erhalten, konnte Personalreferentin Fechter gestern im Rathaus begrüßen. „Diese Menschen sind echte Hoffnungsträger. Nach einer langen Durststrecke, auf der ihnen die Wirtschaft und die Gesellschaft signalisierten, sie würden zum alten Eisen gehören und nicht mehr gebraucht, haben sie wieder eine sinnstiftende Beschäftigung und Perspektiven gefunden“, schildert Stadträtin Fechter ihren Eindruck.

Durch das unvermittelte Aussetzen der Aktion 20.000 durch die Bundesregierung wird die Hoffnung vieler weiterer Langzeitarbeitsloser leider im Keim erstickt: „Ich bedaure diesen Schritt, denn diese Initiative war eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, fasst Regina Fechter ihr Unverständnis für das Handeln der Bundesregierung zusammen. „Während in Oberösterreich die Zahl der 50-jährigen und älteren Arbeitssuchenden im Jänner nur um sechs Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr zurückgegangen ist, waren es in Linz über zehn Prozent weniger. Es macht aber nicht nur für die Statistik, sondern vor allem für die Menschen Sinn, sie für Arbeit statt für Arbeitslosigkeit zu bezahlen“, ist Fechter überzeugt.

Beinahe 11.200 Menschen waren im Jänner in Linz arbeitsuchend gemeldet, das sind zwölf Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. „Auch in der Gruppe der 50-jährigen und älteren Arbeitssuchenden gab es einen merklichen Rückgang, nämlich um mehr als 3.000 Personen oder zehn Prozent“, zitiert Stadträtin Regina Fechter aus der Statistik des Arbeitsmarktservices (AMS). Oberösterreichweit ist die Zahl der Arbeitslosen sogar um dreizehn Prozent zurückgegangen, die Gruppe der Über-50-Jährigen ist allerdings nur um sechs Prozent geschrumpft. „Da macht sich der Erfolg der Aktion 20.000 deutlich bemerkbar“, ist Stadträtin Regina Fechter überzeugt.

Für die städtische Personalreferentin ist neben den Auswirkungen auf die Statistik viel wesentlicher, was die Aktion 20.000 mit den Menschen macht: „Die Beschäftigten, die durch diese Initiative bei der Stadt Linz Arbeit gefunden haben, schöpfen erstmals seit langem wieder richtig Hoffnung“, zeigt sich Regina Fechter bewegt. „Die neuen Perspektiven und die Bestätigung, doch noch gebraucht zu werden, hebt die Stimmung bei den Betroffenen, aber auch in ihrem privaten wie beruflichen Umfeld.“ Das zeigt sich etwa in den Seniorenzentren, in denen ein großer Teil dieser „Hoffnungsträger“ Beschäftigung gefunden hat. Gestern hat Fechter die vorläufig letzten 38 MitarbeiterInnen aus dieser Initiative im Rathaus begrüßt: „Ich wünsche mir, dass die überfallsartige Aussetzung der Aktion 20.000 rasch überdacht wird, weil diese Initiative eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ist“, so Regina Fechter.

Kontakt:
Büro Stadträtin Regina Fechter
Peter Binder
Tel.: +43 732 7070 2306

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Hauptstraße 1-5
4041 Linz

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