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FINANZEN
Presseaussendung vom 07.02.2018

Freiwillige Konzernbilanz der städtischen Unternehmensgruppe

UGL bewirtschaftet fünf Milliarden Euro Vermögen

Die Unternehmensgruppe Linz zählt zu den wichtigsten Betrieben in der Landeshauptstadt. Sie bietet für rund 8.200 Menschen einen Arbeitsplatz  und für viele Zulieferbetriebe eine zuverlässige Geschäftspartnerin. Die städtischen Unternehmen inklusive Stadt Linz bewirtschaften ein Vermögen von knapp fünf Milliarden Euro im öffentlichen Eigentum aller Linzerinnen und Linzer. Allein im Jahr 2016 wurden dabei knapp 238 Millionen Euro zur Verbesserung und Erweiterung dieses Vermögens investiert. Dazu zählen beispielsweise Kindergärten, Schulen, Horte, Seniorenzentren ebenso wie die Sanierung von Wohnungen, neue Straßenbahnen oder die Modernisierung der Trinkwasserversorgung. Die Stadt erstellt jedes Jahr freiwillig eine „Konzernbilanz“ der Unternehmensgruppe Stadt Linz (UGL), die den Magistrat und ihre Tochterunternehmen umfasst.

„Unsere städtischen Unternehmen inkl. Stadt Linz bewirtschaften ein Vermögen von knapp fünf Milliarden Euro, das allen Linzerinnen und Linzern gehört. Als eine der größten Arbeitgeberin und Lehrlingsausbildnerin schafft die Unternehmensgruppe Linz Arbeit und Ausbildung für mehr als 8.200 Menschen. Wir erbringen damit wichtige Leistungen für die Menschen und für die Wirtschaft in unserer Stadt: gute Grundversorgung, Infrastruktur und Service", so Bürgermeister Klaus Luger. Die Stadt spart seit Jahren und versucht durch gezielte Konsolidierungsmaßnahmen einen dauerhaften, restriktiven und vernünftigen Budgetkurs zu fahren. „Der Linzer Weg stimmt. Wir sparen, um gezielt und vernünftig zu investieren, in die Kinderbetreuung, in die Infrastruktur sowie in Arbeitsplätze der Zukunft“, so Luger.

Auf einen Blick

Übersicht Unternehmensgruppe Stadt Linz 2016

Eigenmittelquote weiter stabil

Die Eigenmittelquote für das Jahr 2016 betrug unverändert wie im Vorjahr 37,6 Prozent. Eigenmittelquoten jenseits der 30 Prozent gelten in der betriebswirtschaftlichen Fachliteratur als „sehr gut“. Die heimischen börsenotierten ATX-Unternehmen (ohne Banken und Versicherungen) weisen 2016 im Durchschnitt eine Quote von 43,2 Prozent auf.

Entsprechend dem Gebot der kaufmännischen Vorsicht wurde das „öffentliche Gut“ nur mit 20 Prozent des Grundwertes (= durchschnittlicher Baulandpreis) in die Bilanz aufgenommen. Die Finanzierung schlägt sich hingegen in voller Höhe bei den Verbindlichkeiten nieder.

Nettoschulden (= Verbindlichkeiten plus Rückstellungen abzüglich liquider Mittel) können bei unveränderter Ertragskraft in diesem Zeitraum getilgt werden.

UGL übernimmt wichtige öffentliche & gesellschaftliche Aufgaben

Öffentliche Dienstleistungen sowie Daseinsvorsorge mit hoher Servicequalität und zu leistbaren Tarifen sind zentrale Aufgaben der Unternehmensgruppe Linz (UGL). Mit einem Investitionsvolumen von knapp 238 Millionen Euro im Jahr 2016 ist die UGL eine der wichtigsten wirtschaftlichen Impulsgeberinnen in der Landeshauptstadt. Die Gruppe beschäftigte 8.200 MitarbeiterInnen und bietet aktuell mit 325 Lehrstellen jungen Menschen ein breites Ausbildungsangebot. Durch die gezielte Aufnahme auch von Jugendlichen mit Lern- und Leistungsdefiziten werden zudem wichtige gesellschafts- und beschäftigungspolitische Akzente gesetzt.

Gehört allen Linzerinnen und Linzer: UGL-Unternehmen bewirtschaften knapp 5 Milliarden Euro Vermögen

Für das Jahr 2016 weist die Gruppe ein Vermögen von 4,94 Milliarden Euro aus. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr (4,99 Milliarden Euro) auf konstantem Niveau. Die Unternehmensgruppe Linz ist das größte Unternehmensnetzwerk in öffentlichem Eigentum in der Landeshauptstadt.

Daseinsvorsorge für alle Linzerinnen und Linzer:

blue danube airport linz, Foto: Flughafen

435.000 Passagiere wurden 2016 am blue danube airport linz abgefertigt. (Foto: Flughafen)

Wasserwerk Plesching, Trinkwasserversorgung, Foto: LINZ AG

Durch die Sanierung des Wasserwerks Plesching wurde die Trinkwasserversorgung auf modernsten Stand gebracht. (Foto: LINZ AG)

Straßenbahn, Foto: LINZ AG

Um 8,5 Millionen Euro wurde der Fuhrpark der LINZ LINIEN erweitert und moderne Obusse sowie City Runner investiert. 2016 nutzten 110 Millionen Personen die öffentlichen Verkehrsmittel in Linz. (Foto: LINZ AG)

Baustelle, Foto: Stadt Linz

Für Investitionen in Straßenbau und Verkehr investierte die Stadt Linz rund 13,3 Millionen Euro. (Foto: Stadt Linz)

LILO, Foto: Stern & Hafferl

Die LILO befördert auf den knapp 60 Kilometer von Linz bis Peuerbach jährlich 2 Millionen Fahrgäste. Die Stadt Linz ist mit 54 Prozent Mehrheitseigentümerin dieser Bahn. (Foto: Stern & Hafferl)

Foto: LINZ AG

2016 versorgte die LINZ AG 226.700 Netzkunden mit Strom. Sie benötigt dafür 8.100 Kilometer Stromleitungen und 27 Umspannwerke. (Foto: LINZ AG)

Arbeiten am Fernwärmenetz, Foto: LINZ AG

2016 investierte die LINZ AG 8,9 Millionen Euro in den Ausbau des Fernwärmenetzes (Foto: LINZ AG)

Kinderbetreuungseinrichtung , Foto: Stadt Linz

Krabbelstuben, Kindergärten und Horte sind für Familien besonders wichtig. Daher werden diese Einrichtungen laufend ausgebaut und modernisiert. 2016 wurden 5 Millionen investiert. (Foto: Stadt Linz)

GWG-Wohnungen an der Gürtelstraße, Foto: Stadt Linz

Die GWG errichtete in der Gürtelstraße mehr als 75 geförderte Mietwohnungen. (Foto: Stadt Linz)

Wohnraum-Ansicht, Foto: GWG/Egger

Rund 40.000 Menschen wohnen in Wohnungen der GWG. Mit 19.000 Einheiten ist die GWG die größte Anbieterin in der Landeshauptstadt. 52 Millionen Euro investierte die GWG im Jahr 2016. (Foto: GWG/Egger)

Freiwillige „Konzernbilanz“ der Unternehmensgruppe Linz: Zusammenführung von zwei Buchführungssystemen

Die Bilanz der Unternehmensgruppe Linz umfasst den Magistrat und die mit der Stadt „verbundenen“ Unternehmen (Beteiligung über 50 Prozent) sowie die beiden Gemeinschaftsunternehmen Flughafen Linz GesmbH und Creative Region Linz & Upper Austria GmbH (Beteiligung 50 Prozent). Diese beiden Gemeinschaftsunternehmen werden nur anteilig (50-Prozent-Quotenkonsolidierung) in die Bilanz der Unternehmensgruppe aufgenommen. Das Kepler Universitätsklinikum (Beteiligung 25,10 Prozent) in den Konzernbilanz aufgenommen worden.

Das „öffentliche Gut der Stadt Linz“ wird in der „Konzernbilanz“ nur mit 20 Prozent des Grundwertes (= durchschnittlicher Baulandpreis) angesetzt. Die Finanzierung schlägt sich hingegen mit 100 Prozent bei den Verbindlichkeiten nieder. Aufgrund unterschiedlicher Rechtsformen bestehen zwei verschiedene Buchführungssysteme: Während die Stadt Linz als Gebietskörperschaft ihren Jahresabschluss mit Hilfe der Kameralistik erstellt, unterliegen alle anderen UGL-Unternehmen der erfolgswirtschaftlichen Doppik.

Bilanz der Unternehmensgruppe Linz (UGL) (Stichtag: 31.12.2016)

Transparente Stadtfinanzen: UGL-Bilanzen im Internet veröffentlicht

Transparente Stadtfinanzen zählen zu einer der wesentlichen Bausteine der neuen Linzer Finanzpolitik:

  • Die jährliche „Konzernbilanz“ des Magistrats und aller städtischen Unternehmen ist für jedermann im Internet abrufbar.
  • Ebenso stehen die Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Landeshauptstadt Linz auf der städtischen Homepage online zur Verfügung.
  • Daneben stellt Linz seine Finanzdaten auch auf der Plattform http://www.offenerhaushalt.at/ (KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung) zur Verfügung.
  • Seit 2015 wird auch Subventions- und Transferbericht online zur Verfügung gestellt und ist als digitales Dokument (PDF) auf der städtischen Homepage downloadbar.

Übersicht der UGL-Unternehmen (Stichtag: 31.12. 2016)

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Finanzreferent Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „UGL bewirtschaftet fünf Milliarden Euro Vermögen“)

Informationsunterlage (PDF, 2,4 MB) (neues Fenster).

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