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Teilansicht Nahversorgungszentrum Auwiesen
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 13.02.2018

Effiziente Stadtraumnutzung:

65 Wohnungen auf dem Dach des Nahversorgungszentrums Auwiesen geplant

Neue Wege zur Schaffung von Wohnraum geht die Linzer Bauträgerfirma J. Brandstetter. Das Unternehmen plant, auf dem Dach des Nahversorgungszentrums Auwiesen 65 Mietwohnungen auf drei Ebenen zu errichten. Am 12. Februar begutachtete der Gestaltungsbeirat eine Überarbeitung des im September 2017 erstmals vorgelegten Projekts. Das Gremium diskutierte vor allem Fragen der Material- und Farbauswahl für die Fassaden. Bei einer Wiedervorlage muss Architekt Mag. Walter Redtenbacher aus Steyr ein detailliertes Konzept für die Außenhülle vorlegen. Der Beirat sprach sich auch für die natürliche Belichtung eines Ganges und neue Überlegungen zur Belichtung der Stiegenhäuser aus. Baumeister Ing. Johann Brandstetter möchte als Bauherr Anfang 2020 mit den Realisierung beginnen und rechnet mit einer Bauzeit von zirka einem Jahr. Die Wohnungsgrößen reichen von 40 bis 77 Quadratmetern. Der Angebotsschwerpunkt liegt bei 50 Quadratmetern. Infrastrukturstadtrat Markus Hein begrüßt die zukunftsweisende Möglichkeit für den Wohnbau in Linz: „Erstmals soll in Linz das Dach eines Einkaufszentrums als Bauplatz für Wohnungen dienen. Diese Form des Bauens benötigt keine Grundstücke und hat ein großes Zukunftspotenzial. Das Wohnprojekt auf dem Nahversorgungszentrums Auwiesen punktet auch mit einer Straßenbahn- und Bushaltestelle vor der Haustüre und einem Geschäftsangebot, das vom Supermarkt bis zur Apotheke reicht. Die vorhandene Tiefgarage bietet freie Kapazitäten für die Mieterinnen und Mieter.“ Die Immobilienfirma Brandstetter ist Eigentümerin des Nahversorgungszentrums Auwiesen. 2008 erfolgte eine grundlegende Neugestaltung des Bauwerks an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1.

Für ein zweites Bauvorhaben gab der Beirat für Stadtgestaltung ebenfalls noch kein grünes Licht. An der Hafnerstraße 27 soll an Stelle des seit 2017 geschlossenen Gasthauses „Goldenes Dachl“ ein Wohnhaus mit fünf Obergeschoßen und ausgebautem Dachgeschoß entstehen. Der Bauplatz ist lediglich zehn Meter breit, reicht aber 45 Meter in die Tiefe. Pro Stockwerk findet nur eine Eigentumswohnung Platz. Das Team des Gestaltungsbeirats regte für die Wiedervorlage des Projekts mehrere Verbesserungen an. Im Erdgeschoß soll der Planer, Architekt DI Johannes Jaksch aus Ottensheim, die Tiefgarageneinfahrt so anordnen, dass auch unter einem Nachbargrundstück problemlos erreichbarer unterirdischer Parkraum entstehen kann. Ein freier Durchblick in den Garten muss möglich sein. Der Beirat kritisierte das zu weit in den Grünraum vorspringende zweite Obergeschoß und empfahl neue Vorschläge zur straßenseitigen Fassadengestaltung.

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