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UMWELT
Presseaussendung vom 14.03.2018

24h-Brückenradeln (Foto)

Wie Lastenräder zur Verbesserung der Linzer Luft beitragen

Der motorisierte Individualverkehr ist in Linz – wie in anderen Großstädten auch – Hauptverursacher der Schadstoffbelastung. Sanfte Mobilität zu fördern ist deshalb ein großes Anliegen des Umweltressorts. Neben dem Öffentlichen Verkehr hat vor allem auch das Fahrrad in der Stadt große Vorteile. Zum Transportieren spielt das Lastenfahrrad eine immer tragendere Rolle. Mit den praktischen Gefährten lassen sich Zustellungen schnell, kostengünstig und umweltverträglich erledigen. Mit der Aktion „24h-Brückenradeln“ am Dienstag, 20. März auf der Nibelungenbrücke soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung einmal mehr auf das Transportrad gelenkt werden. Ausgestattet mit einem Schadstoff-Messgerät zieht ein Lieferfahrrad 24 Stunden seine Kreise und überträgt live Orientierungswerte der aktuellen Luftbelastung. „Das Umweltressort setzt einen Förderschwerpunkt auf umweltfreundliche Formen der Fortbewegung. Das Lastenfahrrad ist eine gewinnende Alternative für Menschen mit positiven Auswirkungen auf die Luftgüte. Mit der Aktion „24h-Brückenradeln“ setzen die Initiatoren einen weiteren Impuls in Richtung Bewusstseinsbildung“, sagt Umweltreferentin Mag.a Eva Schobesberger.  

Packende Aktion

Die Nibelungenbrücke als Austragungsort des 24h-Brückenradelns ist von den Initiatoren bewusst gewählt: Die Donauquerung ist das Nadelöhr für den Radverkehr in Linz und zudem Gefahrenstelle für RadfahrerInnen. Von 00:00 bis 24:00 Uhr wird bei der Aktion ein Lastenrad über die Brücke im Kreis fahren um auf diese Problematik aufmerksam zu machen.

Die Stadt Linz stellt für die Aktion ein Schadstoffmessgerät zur Verfügung. In Echtzeit werden Orientierungswerte für die Schadstoffbelastungen auf einen Laptop am Hauptplatz übertragen. Passanten können die Messkurven live mitverfolgen. Ein Filmemacher begleitet das „24h-Brückenradeln“ und erstellt einen Kurzfilm.

„Lastenräder sind immer mehr im Kommen – die Radinfrastruktur sollte künftig dahingehend angepasst werden, da sie mehr Platz benötigen als „normale“ Fahrräder“, wünschen sich Gerhard Dehmer und Michael Smogavetz. Zustellungen im Stadtgebiet können damit rasch, platzsparend und ohne Lärm umweltschonend durchgeführt werden.

Förderschwerpunkt auf sanfte Mobilität

Nachhaltige Mobilität ist für die Luftgüte und die Umweltqualität in unserer Stadt entscheidend. Deshalb setzt sich das Umweltressort für den Ausbau sanfte Mobilitätsformen ein und fördert E-Lastenfahrräder, Lastenfahrräder und Dienstfahrräder.

Betriebe/Organisationen sollen animiert werden, Transporte mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln anstatt mit dem Lkw oder dem Auto zu erledigen. (Lasten-) Fahrräder haben gerade im städtischen Raum die Nase vorne, und gelangen oft schneller ans Ziel, als Pkw oder Lkw. Das (Lasten-)Fahrrad ist gerade bei kurzen Strecken im Stadtgebiet eine unschlagbare Alternative. In Linz haben sowohl verschiedene Unternehmen und Einrichtungen als auch Privatpersonen die Vorteile des Lastenfahrrades für sich entdeckt. 

Die Stadt Linz unterstützt Privatpersonen, Fahrgemeinschaften, Betriebe/Organisationen etc. mit Standort bzw. Hauptwohnsitz in Linz beim Kauf von Lastenfahrrädern, Elektro-Lastenfahrrädern und Fahrradanhängern. Den Ankauf folgender Transportmittel fördert das städtische Umweltressort mit 30 Prozent der Investitionskosten. Hier die maximalen Förderhöhen im Überblick:  

  • E-Lastenfahrräder:  Maximal 1.000 Euro  
  • Lastenfahrräder:  Maximal 800 Euro   
  • Fahrradanhänger:  Maximal 150 Euro

Dienstfahrräder – ein Plus für Umwelt und Gesundheit

Bei vielen Berufsgruppen spielt sich der Arbeitsalltag auch außerhalb der Büroräume ab. Um schnell von einem Ort zum anderen zu kommen, ist die Anschaffung von Dienstfahrrädern ein Plus. Dadurch tragen Unternehmen zu einer besseren Linzer Luft bei und fördern gleichzeitig die Gesundheit ihres Personals. Deshalb unterstützt die Stadt Betriebe und Organisationen, die ihren Firmenstandort in Linz haben, auch beim Ankauf dieser Transport-mittel und übernimmt 30 Prozent der Kosten.

Umweltticket macht 12.900 Linzerinnen und Linzer mobil

Einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs leistet das Umweltticket. Dank der vergünstigten Jahreskarte können alle Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz in Linz um 285 Euro die Verkehrsmittel der LINZ AG benützen. Linz hat eine der günstigsten Jahreskarten in ganz Österreich. Circa 12.900 verkaufte Umwelttickets zeigen, dass immer mehr Menschen umweltfreundlich unterwegs sein wollen, wenn das Angebot stimmt. 

Städtische Förderung für E-Fahrzeuge

Die Stadt Linz fördert auch Betriebe sowie Organisationen mit öffentlichem Interesse, die in ein E-Auto investieren. Unterstützt werden der Kauf von E-Autos, E-Motorräder und E-Scooter für Betriebe/Unternehmen sowie Organisationen mit öffentlichem Interesse (zum Beispiel Hauskrankenpflege). Die E-Mobilitätsförderung stellt eine umweltpolitische Lenkungsmaßnahme dar. Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit einem öffentlichen Interesse, sollen durch die Förderung einen Anreiz erhalten, auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzusteigen. Dadurch sinkt die Belastung durch Stickstoff-Dioxid (NO2). Davon profitiert die Linzer Luft und somit alle Menschen in unserer Stadt.
 
Förderung des städtischen Umweltressorts:  

  • E-Autos: Maximal 1.000 Euro  
  • E-Motorräder: Maximal 500 Euro   
  • E-Scooter: Maximal 300 Euro

Die Förderhöhen sind dabei mit 30 Prozent des Rechnungsbetrages be-grenzt.

Förderung der betrieblichen Mobilitätsberatung

Das Umweltressort fördert zudem Linzer Betriebe, die eine Mobilitätsberatung beim Klimabündnis in Anspruch nehmen. Betriebe mit Standort Linz können die geförderte Mobilitätsberatung des Klimabündnis OÖ bis zu einem Ausmaß von 32 Stunden in Anspruch nehmen. 50 Prozent der Beratungskosten werden dann aus dem Budget der Betrieblichen Umweltoffensive (BUO) mit einer Deckelung von maximal 1.300 Euro gefördert. Das Umweltweltressort der Stadt fördert weitere 30 Prozent der Beratungskosten mit einem Maximum von 1.000 Euro.

Auf der Homepage http://www.linz.at/umwelt/foerderungen.asp findet sich der Überblick über die verschiedenen Förderungen. Einfach den gewünschten Link anklicken und den Förderungsantrag herunterladen, inklusive Beilagen an den Magistrat Linz, Planung, Technik und Umwelt-Umweltmanagement, Hauptstraße 1-5, 4020 Linz schicken.

Mitmachen und gewinnen

Noch bis 8. April ist die Teilnahme am Mobilitäts-Gewinnspiel möglich, das im Rahmen der Aktion „Gemeinsam für bessere Luft“ stattfindet. „Das Umweltressort und die LINZ AG laden alle im Großraum Linz dazu ein, sich an der gemeinsamen Aktion zu beteiligen. Eine Woche lang auf das Auto ver-zichten, einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt leisten und tolle Preise gewinnen“, motiviert Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Und so funktioniert es: Eine Woche lang das Auto stehen lassen und einen Kurzbericht über die Erfahrungen verfassen. Eine entsprechende Vorlage steht auf den städtischen Internetseiten unter www.linz.at/mobilitaetsgewinnspiel.asp zum Download bereit. Sie ist auch im Infocenter der LINZ AG LINIEN am Hauptplatz erhältlich.

Ausgefüllte Formulare können bis 15. April direkt im LINZ AG LINIEN-Infocenter abgegeben, per E-Mail an mobilitaet@mag.linz.at oder postalisch an den Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt – Mobilitätsberatung, Hauptstraße 1-5, 4041 Linz, geschickt werden. Die Teilnahmebedingungen und Details zum Gewinnspiel finden sich auf dem Gewinnspiel-Formular.

Ein Gutschein für ein E-Fahrrad in Höhe von 2.500 Euro und zwei Jahreskarten der LINZ AG LINIEN werden unter den Einreichungen verlost.

Informationsunterlage zur Pressekonferenz „24h-Brückenradeln“ mit Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger)

Weitere Gesprächspartner:
Gerhard Dehmer, Initiator der Aktion „24- Brückenradeln“
Michael Smogavetz, Initiator der Aktion „24- Brückenradeln“
Ing. Gerald Binder, Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt, Abteilung Umwelttechnik 

Mobilitätsgewinnspiel
Förderungen

Downloads zur Presse-Aussendung
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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Personengruppe V.r.n.l.: Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger und Ing. Gerald Binder (Abteilung Umweltmesstechnik) mit den Initiatoren der Aktion "24h-Brückenradeln" Michael Smogavetz, Gerhard Dehmer und Rainer Gutternigg.  Druckdatei (neues Fenster): 20180314fdruck.jpg
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