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Planrollen, Foto: watchara panyajun / Shutterstock
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 11.05.2018

Gestaltungsbeirat genehmigte Aufstockung des Einkaufszentrums Auwiesen

Projekte an der Scharitzerstraße, der Wiener Straße und der Traundorfer Straße müssen überarbeitet werden

Grünes Licht gab der Gestaltungsbeirat in seiner Mai-Sitzung für die erste Aufstockung eines Linzer Einkaufszentrums zur Schaffung von Wohnraum. Die Linzer J. Brandstetter Bauträger Beteiligungen GmbH wird voraussichtlich ab Anfang 2020 auf dem Dach des Nahversorgungszentrums Auwiesen 63 Mietwohnungen auf drei Ebenen errichten. Baumeister Ing. Johann Brandstetter rechnet mit einer Bauzeit von knapp einem Jahr. Die Wohnungsgrößen reichen von 40 bis 90 Quadratmeter. Der Angebotsschwerpunkt liegt bei 50 Quadratmeter. Architekt Mag. Walter Redtenbacher aus Steyr hat die im Februar 2018 vom Gestaltungsbeirat empfohlenen Verbesserungsvorschläge aufgegriffen. Das Lift- und Stiegenhaus wurde neu positioniert und die Außenhülle erhielt ein attraktiveres Erscheinungsbild. Auch die Pflanzung von zwei Bäumen im Innenbereich der nach Norden offenen U-förmigen Bebauung wurde berücksichtigt. Die Immobilienfirma Brandstetter ist Eigentümerin des Nahversorgungszentrums Auwiesen. 2008 erfolgte eine grundlegende Neugestaltung des Bauwerks an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1. „Die Aufstockung des Einkaufszentrums Auwiesen liegt voll im Trend. Beispielsweise wollen große deutsche Lebensmittel-Handelsketten auf ihren Märkten Wohnungen errichten. Dadurch reduziert sich der Baulandbedarf und auch die oft gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln spricht klar für diese innovative Form der Stadtraumnutzung”, betont Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Ein kleines, aber wegen seiner Innenstadtlage markantes Wohnhausprojekt, wurde vom Beirat für Stadtgestaltung mit Auflagen für die Detailplanung an die Planungsvisite weitergeleitet. An der Hafnerstraße 27 soll an Stelle des seit 2017 geschlossenen Gasthauses „Goldenes Dachl“ ein Wohn- und Bürohaus mit fünf Obergeschoßen und ausgebautem Dachgeschoß entstehen. Der Bauplatz ist lediglich zehn Meter breit, reicht aber 45 Meter in die Tiefe. Im Vergleich zum im Februar 2019 präsentierten Erstentwurf wurde die Wohnung im ersten Übergeschoß in die hofseitige Bürofläche integriert. In den darüber liegenden drei Stockwerken sowie im Dachgeschoß findet jeweils eine Eigentumswohnung Platz. Der Planer, Architekt DI Johannes Jaksch aus Ottensheim, hat im Zuge der Überarbeitung unter anderem dafür gesorgt, dass ein freier Durchblick von der Straße in den Garten möglich ist, Die Tiefgarageneinfahrt ist nun so angeordnet, dass auch unter dem südlichen Nachbargrundstück bei Bedarf problemlos erreichbarer, unterirdischer Parkraum entstehen kann. Der Bau soll 2019 erfolgen.

Wieder „an den Start“ ging die Neubebauung des ehemaligen Standortes des Möbelhauses Leitner an der Wiener Straße 44. Das im Februar 2018 vom Gestaltungsbeirat genehmigte Projekt hat ein neuer Bauherr verworfen, der mehr auf Büro- als auf Wohnflächen Wert legt. Der aktuelle Entwurf des Linzer Architekturbüros Kneidinger bietet nur noch Platz für sieben statt 16 Wohnungen. Der Gestaltungsbeirat regte für eine Wiedervorlage des Projekts mit sechs Geschoßen unter anderem die Reduktion der Bürofläche im hofseitigen Baukörper, die Überarbeitung der Eingangssituation sowie der Fassade an.

Die Immobilienfirma Hofmann+Partner möchte nach dem Bau des Wohnhauses Scharitzerstraße 7 auch an der Scharitzerstraße 5 ein Wohngebäude errichten. Für den früheren Standort des Hotels „Opera“ hat das Büro Kneidinger ein Gebäude mit zehn Eigentumswohnungen auf fünf Ebenen entworfen. Die Fassadengestaltung fand beim Gestaltungsbeirat keinen Anklang, der auch klar für einen Durchblick von der Straße in den grünen Innenhof plädierte.

Auf einem von der Stadt Linz erworbenen Grundstück an der Traundorfer Straße wird die Wohnungsgesellschaft WSG etwa 30 geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen errichten. Das vom Linzer Architekturbüro Zellinger, Gunhold+Partner entworfene Bauvorhaben konnte den Beirat für Stadtgestaltung in einigen Punkten nicht überzeugen. Das Gremium empfahl, die Anordnung der drei Baukörper zu überdenken, auf die straßenseitigen Parkplätze zu verzichten und den Außenraum klar zu strukturieren.

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