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Passanten beim Brunnen am Taubenmarkt
WIRTSCHAFT
Presseaussendung vom 14.05.2018

„Das kann nur die Innenstadt“: (Foto)

Linzer City bleibt stark frequentiert

„Die Passantenfrequenz in der Linzer City bleibt trotz zusätzlicher Konkurrenz auf der grünen Wiese und stark wachsendem Online-Handel stabil. Das ist das Ergebnis der Frequenzmessung, die im Herbst 2017 in Linz durchgeführt wurde“, fassen der Linzer Wirtschaftsreferent Bernhard Baier, WKO-Bezirksstellenobmann Klaus Schobesberger und Werner Prödl, Obmann des Linzer City Rings, die Ergebnisse zusammen.

Mozartkreuzung bleibt Spitzenreiter

Der frequenzstärkste Standort war im Vorjahr einmal mehr die Landstraße bei der Mozartkreuzung (Höhe Thalia) mit einer Wochenfrequenz von 263.406 Passanten (Wert bis 19 Uhr). Die weiteren Zählstandorte mit den höchsten Frequenzen waren die Landstraße Höhe Spittelwiese mit einer Wochenfrequenz von 186.082 Passanten, die südliche Landstraße zwischen Schillerpark und Goethekreuzung mit 82.704 Passanten und die Mozartstraße Höhe Atrium mit 53.296 gezählten Personen (Werte bis 19 Uhr).
Die Hauptstraße 54/63 in Urfahr zählt mit 49.945 Passantinnen und Passanten in der Woche ebenfalls zu den meistfrequentierten Haupteinkaufsstraßen von Linz. Ebenfalls ausgewertete Einkaufsstraßen waren die Herrenstraße mit 28.582 Passanten, die Wiener Straße 8/43 mit 25.226 Passanten und die Hofgasse mit 22.192 Passanten pro Woche (Werte bis 19 Uhr).

„Die Zahlen zeigen, dass die Linzer Innenstadt als größtes Outdoor-Shoppingcenter bei der Bevölkerung ankommt. Ambiente, Flair, große Platzhirsche in Kombination mit kleinen unverwechselbaren Shops gepaart mit einem vielfältigen Gastronomieangebot: das sind unsere Frequenzbringer. Der gute Mix macht das Einkaufserlebnis aus“, kommentiert Vizebürgermeister Bernhard Baier die vorliegenden Ergebnisse der aktuellen Frequenzzählung. Im immer größer werdenden Wettbewerb mit Onlineriesen und Einkaufszentren auf der grünen Wiese sind Kreativität und Engagement mehr denn je gefragt. Die Vielzahl von großartigen Veranstaltungen in der City sind zusätzliche „Zugpferde“. „Umso erfreulicher, dass die Arbeit von den Kundinnen und Kunden honoriert wird. Mit einem Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt die Frequenzzählung 2017 ein positives Gesamtbild der Linzer City.

Innenstadt attraktiver denn je

„Die Frequenzanalyse zeigt uns, die Linzer Innenstadt ist für Besucher attraktiver denn je. Mit vielen Maßnahmen, Veranstaltungen, Werbekampagnen und auch mit unserem Linzer City Gutschein stellen wir die Linzer Innenstadt in den Mittelpunkt. Wir wissen aber auch, dass im Bereich Internethandel besonders die großen ausländischen Player am Markt ihren Marktanteil von Jahr zu Jahr erheblich steigern. Wir appellieren an die Konsumenten, bei jeder Bestellung zu überlegen, ob dies wirklich so vorteilhaft ist. Schwächt doch jede solcher Bestellungen den stationären Handel. Das sind fehlende Steuereinnahmen, gefährden Arbeitsplätze und gefährden langfristig auch die Attraktivität von Innenstädten. Es ist ein Gebot der Stunde für die Europäische Union, regulierende Maßnahmen zu treffen, damit eine Wettbewerbsgleichheit hergestellt wird“, so der Obmann des Linzer City Ring Werner Prödl.

Angaben zur Erhebung

An insgesamt acht Standorten wurden im Auftrag der Stadt Linz und der WKO Linz-Stadt von der Firma CITY TEAM Stadt- und Standortentwicklung, die Passantenfrequenz für eine Woche von Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr erhoben.

Es wurden Personen gezählt, die die einzelnen Zähllinien passierten, d.h. in beiden Richtungen hin- und hergingen. Passanten, die die Zähllinien zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal passierten, wurden ein weiteres Mal gezählt. Ausgenommen wurden Lieferanten und Sicherheitspersonal, die die Zähllinie mehrfach kreuzten. Personen unter geschätzten 15 Jahren wurden in der Zählung nicht berücksichtigt, da sie nicht in die relevante Einkommensklasse fallen.

Das Wetter in der Erhebungswoche war überwiegend sonnig mit Temperaturen zwischen 12 und 20 Grad.

Frequenzdetails am Standort Landstraße / Mozartkreuzung

Am Standort Landstraße / Mozartkreuzung ist von Montag bis Freitag ein steter Frequenzanstieg bis 13 Uhr zu beobachten, danach bleiben die Werte bis 16 Uhr auf einem stabil hohen Niveau. Zwischen 16 und 18 Uhr kommt es zur höchsten Tagesfrequenz, die über den Werten über Mittag liegt. Nach 18 Uhr sinkt das Passantenaufkommen rapide ab.

Am Samstagvormittag steigt die Passantenfrequenz wie in den Vorjahren bis 12 Uhr, zwischen 12 und 13 Uhr reduzieren sich die Werte und steigen erst nach 14 Uhr wieder an. Die Frequenzspitze wurde auf beiden Gehsteigseiten wie im Vorjahr zwischen 15 und 16 Uhr festgestellt. Danach sinken die Werte bis Zählschluss.

Der Freitag und Mittwoch sind die beiden Wochentage mit der höchsten Passantenfrequenz am Standort Mozartkreuzung, an diesen Wochentagen konnte ein deutliches Frequenzplus gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Der Samstag ist mit einer unveränderten Passantenfrequenz gegenüber 2016 drittstärkster Wochentag, gefolgt vom Montag. Schwächste Wochentage sind dieses Mal der Dienstag und Donnerstag.

Die Landstraße besuchten im Erhebungszeitraum 59 Prozent Frauen und 41 Prozent Männer. Das bedeutet eine leichte Veränderung zum Vorjahr, wo der Anteil der weiblichen Passanten noch bei 57 Prozent lag.

Die Landstraße zieht mit 33 Prozent am meisten 20- bis 34-Jährige an, gefolgt von den über 64-Jährigen mit 23 Prozent. Der Anteil der 15- bis 19-Jährigen liegt bei 19 Prozent, 17 Prozent der Landstraßen-Besucherinnen und -Besucher sind zwischen 35 und 49 Jahre alt.

Betrachtet man die Werte auf Höhe der Landstraße 41/44 (Mozartkreuzung), so ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein Frequenzplus von 12,9 Prozent beziehungsweise gegenüber dem Durchschnitt der letzten drei Jahre um 13,7 Prozent.

In der Landstraße 17-25/24 (PASSAGE) zeigt sich ein Plus von 3,4 Prozent.

Mit Ausnahme der südlichen Landstraße 101-103/78 (-2,7 Prozent) und der Mozartstraße 6-7/11 (-6,9 Prozent) zeigt sich in allen anderen erhobenen Straßen ein zum Teil deutliches Plus. Im Detail entwickelten sich die Passantenzahlen dort wie folgt:

Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr:

 Hauptstraße 51-53/34

 + 8,6 Prozent

 Wiener Straße 8/43

 + 3,1 Prozent

 Herrenstraße 8/9-11

 + 2,7 Prozent

 Hofgasse 7/10

 + 12,8 Prozent

Einkaufsstadt Linz mit Flair in der realen und virtuellen Welt

Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt: „Die Handelsstadt Linz bietet durch den Mix von noch vielen eigentümergeführten Geschäften in Handel, Gewerbe und Gastronomie, nationalen und internationalen Filialisten, innerstädtischen Einkaufszentren wie dem Passage Linz, Arkade oder Atrium City Center, ein einzigartiges, real angreifbares, natürliches Einkaufserlebnis.“

Stationärer Handel muss auch im Internet präsent sein und Social Media-Kanäle nutzen

Jeder zweite Kunde informiert sich im Internet über ein Produkt, bevor er ins Geschäft geht und es dort kauft. Die Homepage ist oft der erste Kontakt zwischen Unternehmen und Interessenten. Voraussetzung ist, dass die Firmenhomepage als digitale Visitenkarte des Unternehmens am letzten barrierefreien Stand ist und die Suchmaschinenoptimierung für Google & Co funktioniert. Der Onlineauftritt vieler Betriebe lässt aus Sicht der Käufer aber oft noch zu wünschen übrig, insbesondere was die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau oder die Optimierung für Smartphones anbelangt. Immer mehr Handelsbetriebe nutzen auch Social Media-Kanäle und stellen bereits ihr Sortiment mit Bestellmöglichkeit auf ihre Homepage und bieten Versand oder die Abholmöglichkeit im Geschäft an.

Schobesberger: „Der Umsatzkuchen für den Einkauf in Linz wird nicht größer und vor allem der Online-Handel versucht, immer größere Stücke von diesem Kuchen abzuschneiden. Deshalb braucht es zielgerichtete Beratungs- und Förderangebote, um unseren ,analogen‘ Händlern den Weg zu den vielfältigen digitalen Chancen zu ebnen und diese miteinander zu verschränken, wie zum Beispiel

  • Digital Starter Plus Förderprogramm von WKOÖ und Land

  • KMU Digital Förderprogramm der WKO

  • Qualifizierungsverbund „Digitale Kompetenz“ von AMS und Land

  • WKOÖ-Beratungstag „Mein Weg zum Onlineshop“ 17. Mai

  • WKOÖ-Sprechtag „Digitalisierung“ 23. Mai

Hervorragende Arbeit von Linzer City Ring und Einkaufsstraßenbetreuung macht sich bezahlt

Die Linzer City steht nach wie vor für Auswahl und Sortiment, Ambiente, Flair und Attraktivität sowie für Geschäftsvielfalt. „Die trotz der starken Online-Konkurrenz erfreulichen Frequenzwerte 2017 sind auch das Ergebnis der vielen Aktivitäten des Linzer City Rings unter Obmann Werner Prödl. Dazu zählen etwa der Linzer City-Gutschein, die Linzer City-Events mit den langen Einkaufsnächten, umfangreiche Internet- und Web 2.0-Präsenz und vor allem die Innenstadtkampagne.“

Die Einkaufsstraßen in den Stadtteilen dagegen werden in erster Linie für ihre Fachgeschäfte und vor allem für ihre Nahversorgungsfunktion geschätzt. „Wir freuen uns, dass unterstützt durch die gemeinsame Einkaufsstraßenbetreuerin Brigitte Adam die Urfahraner Hauptstraße beziehungsweise Altstadt und Herrenstraße ebenfalls verbesserte Frequenzwerte erzielt haben“, so Baier, Schobesberger und Prödl abschließend.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „Ergebnisse der Passantenzählung in der Innenstadt“ von Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, KR Mag. Klaus Schobesberger (WKO Linz-Stadt), Werner Prödl (Linzer City Ring) und Mag.a Constanze Schaffner (CITY Team). Weitere Gesprächspartnerin: Mag.a Anke Merkl, MBA, Leiterin Abteilung Wirtschaft und EU)

Informationsunterlage (PDF, 620 kB) (neues Fenster).

Kontakt:
Mag. Wolfgang Langeder
Tel.: +43 732 7070 1024

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Personengruppe Ein gutes Ergebnis erzielte die neueste Frequenzanalyse der Linzer Innenstadt.

V.l.n.r.: Werner Prödl (Obmann Linzer City Ring), Mag.a Constanze Schaffner (City Team), Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, Mag.a Anke Merkl MBA (Abteilungsleiterin Wirtschaft und EU), Dr. Thomas Denk (Bezirksstellenleiter WKO Linz-Stadt)

 
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