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STREAM
KULTUR
Presseaussendung vom 01.06.2018

Letzter Stream-Tag mit Tocotronic (Foto)

Morgen Samstag, 2. Juni, geht das Musikfestival erneut mit zahlreichen Höhepunkten über die Bühne

Morgen Samstag, 2. Juni, lässt das erste Stream-Festival mit zahlreichen Höhepunkten noch einmal die Wogen hochgehen – bei Live-Konzerten, Clubauftritten, Talks und Workshops und bei freiem Eintritt. An vielen Orten, die sich vom Festivalgelände rund um das Ars Electronica Center in Urfahr bis über die Donau ins Stadtzentrum erstrecken, stehen noch allerlei musikalische Programmpunkte bevor. „Nach einem fulminanten Auftakt dreht sich bei den Workshops heute und morgen noch einmal alles rund um die Digitalisierung der Musik. Höhepunkte am Samstag sind sicher Tocotronic und die lange DJ-Clubnacht in acht Locations“, freut sich Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer über das vielfältige Programm.

Talk

Workshop The Circuit Controllers konzipiert und moderiert vom Linzer Szene-Mitbegründer Wolfgang Fadi Dorninger, bei dem es um den Eigenbau von elektronischen Musikinstrumenten geht. Gerade bei einem Urgestein der Szene, der sich längst auf seinen Lorbeeren ausruhen könnte, ist es umso beeindruckender, dass er mit seinen aktuellen Projekten mehr denn je an der vordersten Front aktueller, innovativer Musik steht.

Workshop SoundFactory Extd open doors. Die SoundFactory ist der Computermusikkurs der Musikschule Linz in Kooperation mit dem Ars Electronica Center. Hier werden die Erzeugung, Aufnahme und Verarbeitung von Musik mit digitalen Tools gezeigt. Der vielseitige Soundkünstler Marco Palewicz steht im SoundLab des Ars Electronica Centers mit Tipps und Tricks zur Seite.

„We are so streaming“: Bei diesem Spezial-Talk in Kooperation mit der Creative Region Linz & Upper Austria dreht sich alles um das Thema „Streaming“. Wie hat sich das Musikbusiness, der Musikkonsum und somit die Einnahmequellen der Künstlerinnen und Künstler über die Jahre verändert? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung für Musikerinnen und Musiker? Wie können junge Artists davon profitieren? Wie gehen Labels und Künstlerinnen und Künstler damit um und welche Strategien gibt es? Und braucht man als Artist überhaupt noch ein (Major) Label? Diese und ähnliche Fragen sollen anhand von Praxisbeispielen in lockerer Runde und im passenden Ambiente des Ars Electronica Centers beantwortet werden. Talk-Gäste Tatjana Domany (Österreichischer Musikfond/Austrian Music Export), CID RIM (am Samstag auch Live bei Stream Club).

Ab 17 Uhr Konzerte auf der FM4 Bühne

Mit der Hauptband am Samstag ist dem Stream Festival in seiner ersten Ausgabe ein regelrechter Coup gelungen: Tocotronic haben in ihrer langen und unglaublich erfolgreichen Bandgeschichte alle Aspekte der Erneuerung immer mit offenen Armen aufgenommen und damit experimentiert, sind sich selbst dabei aber immer treu geblieben. Beständigkeit ohne Verbitterung gehört ja vielleicht doch zu den oft unterschätzen Soft Skills einer digitalen Ära. Zudem darf eine Band, deren Debütalbum „Digital ist besser“ heißt, auch zwanzig Jahre später keinesfalls bei einem Festival fehlen, das sich mit Musik und Digitalisierung auseinandersetzt. Mit ihrem großartigen neuen Album sind sie im Sommer auf Tour und machen auch in Linz Station.

Aber auch mit Auftritten der israelischen Gruppe Lola Marsh und des Norwegers Gundelach hat der Stream-Samstag noch einige weitere Asse im Ärmel.

Irgendwo zwischen Blogs und Online Communities war das israelische Duo Lola Marsh 2016 plötzlich da. Internet-Darling par excellence, mit Millionen Plays auf Spotify und Youtube, fast über Nacht. Die besondere Stimme von Yael Shoshana Cohen über eleganten Arrangements eines orchestralen Folk-Pop mit kinematografischem Unterton haben rund um den Globus viele Fans gefunden. Anfang Juni erscheint mit „Remember Roses“ nun das vielerwartete Debütalbum.

Die Musik des Norwegers Kai Gundelach ist voller Melancholie und atmosphärischer Entrücktheit. Dabei basiert sein eingängiger Synth-Pop auf zahlreichen aktuellen Stilen, im Mittelpunkt steht aber immer der Song selbst, gepaart mit seiner markanten Stimme. Nach einigen vielbeachteten Singles hat Gundelach heuer sein Debütalbum „Baltus“ präsentiert und avanciert seither zu einem der gefragteren Acts im internationalen Festival-Zirkus.

Die Bühne am Samstag eröffnen die österreichischen Bands Lea Santee und Viech.

Viech zelebrieren seit jeher ihren ausgeprägten Hang zur Eigenheit. Auf dem neuen Album „Heute Nacht nach Budapest” verweigern die schwarzen Vögel nun endgültig den Flug in den Süden. Kompromisslos setzen sie sich über die vermeintliche Intelligenz des Schwarms hinweg und besinnen sich auf ihre erprobte Kernkompetenz: textstarke Popmusik, die sich nicht nach dem Wind dreht.

Das Wiener Duo Lea Santee hat eigentlich einen starken Indie-Background, aber irgendwann haben sie ihre gemeinsame Leidenschaft für elektronische Musik gebündelt und recht rasch zu einer erfolgreichen Kooperation entwickelt. Bereits ihr erster Track war ein veritabler Internet-Hit und ihre 2017 erschienene EP „Venice I“ schaffte nicht nur den Sprung ins Radio, sondern bescherte ihnen auch zahlreiche Live-Auftritte. Neben der Nachfolge EP „Venice II“ stehen daher 2018 vor allem viele Tour- und Festivalauftritte an.

Lange Clubnacht in 8 Locations 

Am Samstag wird das Stream Festival zum Clubfestival und breitet sich von der Donaupromenade Urfahr in die Innenstadt aus. Etablierte Einrichtungen und temporäre Clubs, die das pulsierende Nachtleben in Linz repräsentieren, zeigen bei Stream Club ihre inhaltlichen Schwerpunkte und geben Einblick in eine starke Szene Rund um das Festivalgelände in Urfahr bieten Stadtwerkstatt und Café Strom, Club Spielplatz, Stadtpfarrkirche Urfahr / Grüner Anker Jungendkirche Linz und Salonschiff Fräulein Florentine Programm für Nachteulen. Auf der anderen Seite der Donau geht es im  Central, UNTEN im OÖ Kulturquartier, Solaris und in der Kapu musikalisch bis in die Morgenstunden.

Die Programmhöhepunkte

Mit ihrem Neo-Soul mit englischen und arabischen Lyrics trifft J.Lamotta すずめ einen Nerv und wird gerne und oft mit Erykah Badu zu ihren besten Zeiten verglichen. Ein wunderbarer Exkurs, den die Stadtwerkstatt am Samstag hier bietet.

Der Kölner DJ und Produzent Michael Mayer und Mitbetreiber des Kult-Labels Kompakt, hat zweifelsohne die Geschichte elektronischer Tanzmusik entscheidend mitgeprägt. Mit seinen DJ-Sets gehört er zu den ganz großen der internationalen Szene, wovon man sich neben seiner letztjährigen DJ-Kicks Compilation nun auch in Linz überzeugen kann.

Radio FM4 präsentiert bei der ersten Ausgabe des Stream Festivals nicht nur die große FM4 Bühne am Freitag und Samstag, sondern auch eine feine Clubnacht im Club Spielplatz. Mit dabei sind die Wiener Producer der Stunde, Palastic, FM4 DJ Nina Hochrainer und neu mit an Bord der Linzer DJ Concat.

In der Kapu wird es beim Stream Festival dunkel-elektronisch. Zu Gast ist der Berliner Act Operant, der irgendwo zwischen Industrial, Techno und Dark Ambience operiert, die Wiener DJ, Musikerin, Veranstalterin, Kuratorin und femdex-Plattform Ko-Organisatorin Therese Terror und Maschinenmusik-Producer Rosa Nebel.

Der im Winter als Teil der Ausstellung „Sinnesrausch Alice verdrehte Welt“ geöffnete temporäre Club Unten öffnet für das Stream Festival noch einmal seine Tore. Präsentiert wird ein Musikprogramm aus der von Wolfgang „Fadi“ Dorninger gestalteten Talkreihe „The Circuit Controllers“, die am Samstag Nachmittag im AEC stattfindet. Dazu kommt die Produzentin, DJ und Labelbetreiberin Miss Electric.

Stream Festival

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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Tocotronic (c) Michael Petersohn Tocotronic (c) Michael Petersohn  Druckdatei (neues Fenster): 20180419j_druck_Tocotronic_(c)_Michael_Petersohn(1).jpg
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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Veranstaltung, Foto: Andreas Wörister Mit dem Eröffnungskonzert des Düsseldorfer Duos Grandbrothers auf der Ö1 Bühne ist ein Act geglückt, der veranschaulicht, wie heutzutage digitale Technik und traditionelle Klangformen miteinander harmonieren: Ein Konzertflügel wird von den beiden Musikern sowohl klassisch mit den Händen als auch mit computergesteuerten Apparaten gespielt.

Foto: Andreas Wörister

 
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Link auf größeres Bild (neues Fenster): Veranstaltung, Foto: Andreas Wörister Die wunderbare Musik der Grandbrothers, die sich im populären Stil der Neo-Klassik ansiedelt, begeisterte zum Auftakt das Publikum.

Foto: Andreas Wörister

 
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(3,1 MB)
Link auf größeres Bild (neues Fenster): Veranstaltung, Foto: Christoph Thorwartl Mit dem Eröffnungskonzert des Düsseldorfer Duos Grandbrothers auf der Ö1 Bühne ist ein Act geglückt, der veranschaulicht, wie heutzutage digitale Technik und traditionelle Klangformen miteinander harmonieren: Ein Konzertflügel wird von den beiden Musikern sowohl klassisch mit den Händen als auch mit computergesteuerten Apparaten gespielt.

Foto: Christoph Thorwartl

 
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