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Grünanlage
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 07.06.2018

Hitze in der Stadt

Linzer Wälder und Parks als urbane Klimaanlagen und Schattenspender

Linz kratzt Anfang Juni nicht nur an der 30 Grad-Marke, sondern hat sie bereits mehrmals überschritten. Damit haben sich die so genannten Hundstage, die normalerweise im Hochsommer stattfinden, nach vorne verschoben. Linz gilt aktuell sogar als die trockenste Landeshauptstadt. „In Zeiten von Regenarmut und jahreszeitlichen Temperatur-Rekorden sind der Linzer Stadtwald und die Parks, die Donau sowie die Donauufer mit ihren Stränden, wichtige urbane Klimaanlagen, Schattenspender und Naherholungsflächen für die Bevölkerung. Und obwohl Linz zu den grünsten Städten Österreichs zählt, ist es in der Stadt mit ihren vielen Häusern und versiegelten Flächen natürlich heißer als in ländlichen Gebieten. Der Effekt des lokalen Aufheizens kann nur durch diese intakten, grünen Inseln gebremst werden“, erklärt der für Stadtnatur und Lebensqualität zuständige Vizebürgermeister Bernhard Baier.

Insgesamt warten auf die Linzerinnen und Linzer in dieser heißen Zeit 110 Park- und Grünanlagen mit einer Fläche von mehr als 450 Hektar sowie mehr als 1.700 Hektar Wald. „Vor allem an den Hitzetagen sind Bäume und innerstädtische Grün- und Parkanlagen für das Stadtklima besonders wichtig. Die Luft wird befeuchtet und dadurch abgekühlt, was bei Hitze als angenehm empfunden wird. Die Stadtbäume sind neben natürlichen Klimaanlagen und Schattenspendern auch Feinstaubfilter und Sauerstoffproduzenten“, weist Baier auf die Bedeutung von Bäumen und Grünflächen als „Urbane Klimaanlagen“ hin.

Gerade im „verfrühten Sommer“ des Jahres 2018 bieten die städtischen Parks die Gelegenheit zur Naherholung und zum Entspannen. Die Möglichkeiten dazu sind äußerst vielfältig.

„Die Linzer Park- und Grünanlagen bieten für jeden Geschmack das Richtige. Alle Parks zeichnen sich durch klare Imageprofile aus. Der Schiltenbergwald und die Pferdebahnpromenade laden zum Spazieren und Laufen ein. Der Pöstlingberg punktet vor allem durch seine optischen Reize und die gepflegte Atmosphäre. Der Bauernberg und der Freinberg sind klassische Naherholungsziele und werden primär zum Spazieren genutzt. Der Donaupark gilt bei den Linzerinnen und Linzern ebenfalls als beliebter Ort zum Spazieren und Joggen. Besonders hoch im Kurs stehen die innerstädtischen Parkanlagen sowie die neu geschaffenen Erholungsareale in Alt Urfahr West und am Winterhafen mit Strand-Feeling“, so Vizebürgermeister Baier.

Linzer Brunnen bringen Erfrischung

Aber nicht nur die Parks mit ihren schattenspenden Bäumen, sondern auch die zahlreichen Brunnen in der Stadt helfen den Linzerinnen und Linzern, die Hitze leichter zu ertragen. 77 beschilderte Trinkbrunnen, mehr als 40 davon auf Kinderspielplätzen, bieten Erfrischung. Neben diesen Labestellen beleben 30 Zierbrunnen das Stadtbild. Sie sind eine optische Bereicherung und besonders an heißen Tagen beliebte Treffpunkte für Jung und Alt.

Pflanzen brauchen mehr Wasser

Bei der großen Hitze und der lang anhaltenden Trockenheit werden die Pflanzen in Linz von den Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtnern vermehrt gegossen. Besonderes Augenmerk wird dabei den Jungbäumen und Blumenbeeten gewidmet, die ohne zusätzliches Gießen nicht überleben könnten.

Tipps für Balkon und Garten

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung geben Tipps, um Pflanzen zuhause vor Schäden zu bewahren:

Auf dem Balkon befinden sich die Pflanzen in Töpfen und brauchen besonders viel Wasser. Bei Hitze morgens und abends gießen, nicht mittags und nicht mit eiskaltem Wasser. Das Wasser sollte lauwarm sein. Sonst bekommen die Pflanzen einen Kälteschock, der sie zusätzlich stresst. Die Pflanzen beschatten, wenn Sonnenschirm, Markise, oder Sonnensegel vorhanden sind. Empfindlichere Pflanzen in den Schatten oder Halbschatten stellen.

Hitze bedeutet Stress für die Pflanzen, da sie das Wasser über die Blätter schneller verdunsten. Die Pflanzen brauchen also mehr Wasser als bei kühlerem Wetter. Kübelpflanzen, die in der prallen Sonne stehen, müssen sogar in der Früh und am Abend gegossen werden, wie beispielsweise der Oleander. Sind Pflanzenteile trotzdem abgestorben, sollten diese entfernt werden.

Für den Garten empfehlen sich „Regner“ mit Zeitschaltuhren, um tiefgründig zu gießen. Das hält dann für zwei bis drei Tage. In Hitzeperioden ist es besser, alle zwei bis drei Tage lange mit dem Gartenschlauch oder Regner zu wässern, als täglich Gießkannen zu schleppen oder nur kurz zu sprengen. Oder den Schlauch zum Gießen ganz fein aufdrehen und dicht an Sträucher, Rosen oder junge Bäume legen, das Wasser laufen lassen, bis das Erdreich gut durchtränkt ist. Nicht zu Mittag, sondern in der Früh gießen.

Wassertopfen auf Blättern verdunsten zwar schnell, können aber wie Brenngläser wirken. Verblühtes, Verwelktes und Samenstände abschneiden. Die Pflanzen können so Kraft sparen. Beim Gießen der Rosen darauf achten, dass die Blätter möglichst trocken bleiben.

KONTAKT

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Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

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