Seitenanfang

DE   EN   | SCHRIFT: A    A+   A++ | KONTRAST +| Österreichische Gebärdensprache
Stadt Linz - Presse
Stadt Linz - Startseite
 » Oktober 2018 »  »  »  » Presse-Archiv » Presse »  » Startseite
Die Universitätsbibliothek wächst um 2.200 Quadratmeter. (Rendering: Riepl Riepl)
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 01.10.2018

Dynamische Stadtentwicklung in Urfahr

Urfahraner Zentrum und Universitätsviertel im Mittelpunkt der Entwicklung

„Linz verändert“ – diese Kernbotschaft der Stadt Linz unterstreicht unter anderem die dynamische Stadtentwicklung in Urfahr. Wer sich auf eine kleine Entdeckungsreise durch den Stadtteil begibt, stößt auf eine nahezu im Wochentakt wachsende Zahl von Bauvorhaben, deren Gesamtkosten mehr als 200 Millionen Euro betragen. Mit dem Bruckner Tower entsteht bis 2020 an der Wildbergstraße das höchste Wohngebäude (96 Meter) der Stadt. Ebenfalls bis 2020 investiert die Bundes-Immobiliengesellschaft über 80 Millionen Euro in die Attraktivierung des Campus der Johannes Kepler Universität. Bereits Mitte 2019 geht beim TNF-Turm das Forschungszentrum Open Innovation Center in Betrieb. Im Frühjahr 2020 folgt die Kepler Hall als neues Willkommenszentrum und Eventcenter. Der 44 Meter hohe TNF-Turm wächst mit der Aussichtsplattform „Somnium“ auf zirka 60 Meter. Die Hauptbibliothek wird aufgestockt und um ein Learning-Center erweitert. Der Science Park wächst mit einem vierten und fünften Bauabschnitt. Im heurigen Herbst startet der Bau des Studentenheims Altenberger Straße. Etwa 200 Studierende finden dort ab dem Wintersemester 2020/2021 ein attraktives Domizil. Nahe der Universität beginnt Anfang 2019 an der Sombartstraße das nach dem Bruckner Tower (354 Wohnungen) zweitgrößte aktuelle Wohnbauvorhaben in Urfahr mit dem Namen „daslevels“. Ab Ende 2020 bereichern dort nicht nur 125 Wohnungen sondern auch die 12.000 Quadratmeter große Grünanlage  „Sompark“ den Stadtteil.

„Das aktuelle Baugeschehen in Urfahr zeigt eindrucksvoll, dass unsere Stadt mit Optimismus und Engagement den Weg in die Zukunft antritt“, freuen sich Bürgermeister Klaus Luger und Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein über die Stadtentwicklung im Norden von Linz.

Bruckner Tower: 96 Meter hohe Landmark mit 354 Wohnungen

2016 schrieb die Firma L-Bau Engineering 2016 einen Architekturwettbewerb für das Hochhausprojekt Bruckner Tower auf dem ehemaligen Areal der Anton Bruckner Privatuniversität aus, an dem sich 40 Architekturbüros aus dem deutschsprachigen Raum beteiligten. Das Architekturbüro HERTL.ARCHITEKTEN aus Steyr gewann Anfang 2017 gemeinsam mit  dem Wiener Büro AllesWirdGut mit einem solitären Hochhausentwurf. Der Baubeginn erfolgte im Frühjahr 2018. Das 96 Meter hohe Gebäude umfasst 31 oberirdische und fünf unterirdische Geschoße. Bis Anfang 2021 entstehen 354 Eigentumswohnungen (35 bis 170 Quadratmeter) und 370 Parkplätze. Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß zieht die internationale Schule LISA auf einer Fläche von 3.700 Quadratmetern ein. Insgesamt bietet der Bruckner Tower eine Wohnfläche von 22.000 Quadratmetern.

Der Bruckner Tower entsteht bis 2021. (Rendering: Hertl Architekten)

Der Bruckner Tower entsteht bis 2021. (Rendering: Hertl Architekten)

Derzeit wird am Fundament des Bruckner Towers gearbeitet. (Foto: PTU/Pertlwieser)

Derzeit wird am Fundament des Bruckner Towers gearbeitet. (Foto: PTU/Pertlwieser)

JKU: Open Innovation Center, Kepler Hall, Bibliothekserweiterung und „Somnium“

Seit Frühjahr 2018 entsteht auf einem Grundstück neben dem TNF-Turm das Open Innovation Center des Linz Institute auf Technology. Das architektonische Konzept des vom Linzer Büro Riepl Riepl geplanten Bauwerks erhielt große Anerkennung des Linzer Gestaltungsbeirates. Riepl Riepl entwarf auch die Kepler Hall, die Bibliothekserweiterung und das „Somnium“ auf dem TNF-Turm.

In dem lichtdurchfluteten, dreigeschoßigen Open Innovation Center werden ab Mitte 2019 Forscherinnen und Forscher der JKU gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Unternehmen an zukunftsweisenden Entwicklungen arbeiten. Die 2.000 Quadratmeter große LIT-Factory bildet das Herzstück der vorwiegend als Holzbau ausgeführten Zukunftsschmiede. Dort wird die Erprobung neuer Produktionsverfahren mit vernetztem Datenaustausch möglich sein. Dabei geht es etwa um faserverstärke Leichtbauteile für Autos. Labore für die Entwicklung von Elektronikbauteilen und die Arbeit an Systemen der künstlichen Intelligenz bieten ebenfalls optimale Entfaltungsmöglichkeiten. Zirka zwei Drittel der 7.500 Quadratmeter großen Nutzfläche beherbergen einen Hörsaal, Seminarräume und Büros.

Bei der Finanzierung des Open Innovation Centers ziehen mehrere Partner mit der JKU an einem Strang. Die Stadt Linz, das Land Oberösterreich und der Bund steuern jeweils zwei Millionen Euro für die Errichtung und den laufenden Betrieb bei. Die Industrie finanziert innerhalb mehrerer Jahre mit zehn Millionen Euro den Aufwand für Personal, Maschinen und Software.

Der Bau des Open Innovation Centers schreit zügig voran. (Foto: PTU/Pertlwieser)

Der Bau des Open Innovation Centers schreit zügig voran. (Foto: PTU/Pertlwieser)

Die Kepler-Hall bildet mit einer Bruttogesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern auf drei Ebenen das neue Foyer für den Campus der JKU bilden. Der Baubeginn erfolgte im Sommer 2018 auf der Freifläche zwischen dem Teich und den Besucherparkplätzen. Das multifunktionale Gebäude mit Glasfassade bietet neben der Foyerfunktion Platz für unterschiedliche Nutzungen, von der Empfangshalle über Kultur- bis zu Sportveranstaltungen. Der Gestaltungsbeirat lobte ein “beachtlich hohes Gestaltungsniveau des sehr anspruchsvoll und sauber durchdeklinierten Projekts.”

Die Kepler Hall entsteht südlich des Uni-Teiches. (Rendering: Riepl Riepl)

Die Kepler Hall entsteht südlich des Uni-Teiches. (Rendering: Riepl Riepl)

Die Universitätsbibliothek aus den 1980er-Jahren wird derzeit durch eine Aufstockung, die in den Vorplatz hineinragt, modernisiert. Besonders attraktive Elemente bilden die Freitreppe und der Lichthof des aufgesetzten Neubaus. Die Nutzfläche beträgt insgesamt 2.200 Quadratmeter. Im Learning Center mit im Vergleich zur Bibliothek ausgedehnten Öffnungszeiten können 300 Studierende alleine oder in Gruppen lernen.

Die Universitätsbibliothek wächst um 2.200 Quadratmeter. (Rendering: Riepl Riepl)

Die Universitätsbibliothek wächst um 2.200 Quadratmeter. (Rendering: Riepl Riepl)

Mit dem „Somnium“ – benannt nach einer Erzählung Keplers über eine Reise zum Mond - erhält der TNF-Turm ein weit sichtbares Wahrzeichen. Die Stahlgitterkonstruktion wird das Gebäude um 16 Meter auf 60 Meter erhöhen. Sie bietet einen herrlichen Ausblick, aber auch Flächen zum Studieren.

Für die Etappen vier und fünf des Science Parks soll der Spatenstich Ende 2018 erfolgen.

Studentenheim Altenberger Straße: 200 Wohnplätze ab Sommer 2020

An der Kreuzung der Altenberger Straße 9 mit der Schumpeterstraße und dem Niedermayrweg beginnt im Herbst 2018 der Bau eines Studentenheimes für 200 Studierende. Die Linzer Wohnbaugesellschaft GSA realisiert bis Sommer 2020 das vom Linzer Architekturbüro Kneidinger entworfene Projekt. Die Finanzierung und den Betrieb übernimmt die gemeinnützige Wiener Stuwo AG.

Das achtgeschoßige Gebäude bleibt mit 26 Metern Gesamthöhe niedriger als die umliegenden Gebäude mit bis zu zwölf Geschoßen. Die 196 Studentenzimmer sind teilweise um einen überdachten halbkreisförmigen Innenhof angelegt und verfügen über innen und außen liegende Loggien. In der zweigeschoßigen Tiefgarage sind 109 Parkplätze vorgesehen. Im Erdgeschoß findet eine Filiale der Oberbank Platz.

Der Bauplatz des Studentenheimes an Altenberger Straße. (Foto: PTU/Pertlwieser)

Der Bauplatz des Studentenheimes an Altenberger Straße. (Foto: PTU/Pertlwieser)

Sombartstraße: 125 Wohnungen und städtischer Park

Hohe Wohnqualität und Grünraum für alle verbindet das Wohnprojekt    „daslevels“ im künftigen Sompark an der  Sombartstraße im Stadtteil Auhof. Der Beirat für Stadtgestaltung genehmigte das Bauvorhaben der Real-Treuhand im Dezember 2017.  Auf einer Fläche von zirka 12.500 Quadratmetern entstehen voraussichtlich zwischen Anfang 2019 und Herbst 2020 125 Eigentumswohnungen. Ein gleich großes angrenzendes Areal hat die Real-Treuhand 2016 der Stadt Linz für die Errichtung eines Parks geschenkt. Mit Gesamtkosten von zirka 30 Millionen Euro zählt der „Sompark“ zu den größten aktuellen Wohnbauvorhaben in Linz. Bei der Überarbeitung des Entwurfes für die Wohnbebauung  verzichtete das Planungsteam des Linzer Architekturbüros Kaufmann+Partner gemäß den Empfehlungen des Gestaltungsbeirats auf einen  Baukörper mit Reihenhauscharakter. Durch eine aufgelockerte Anordnung der sechs Wohnhäuser mit zwei bis drei Obergeschoßen sowie zurück gesetzten Dachgeschoßen kann ein attraktives Wegesystem angelegt werden. Die Vorgärten sind abgegrenzt, gehen jedoch durch die gärtnerische Gestaltung harmonisch in den öffentlichen Grünraum über. Die Wohnungsgrößen betragen vorwiegend etwa 60 bis 70 Quadratmeter. Nur wenige Einheiten messen um die 100 Quadratmeter. Die Tiefgarage bietet 126 Abstellplätze.

Die Stadt Linz wird den Sompark neben der Wohnanlage „daslevels“ anle-gen. (Rendering: Real-Treuhand)

Die Stadt Linz wird den Sompark neben der Wohnanlage „daslevels“ anlegen.  (Rendering: Real-Treuhand)

Ende 2018 fertig: 39 Eigentumswohnungen an der Wildbergstraße

Im früheren Gebäude des Reifenhändlers  Wanggo an der Ecke Reindstraße / Wildbergstraße sind Ende 2018 39 Eigentumswohnungen mit Größen von 50 bis 90 Quadratmetern bezugsreif. Das  Wohnhaus wurde nach Plänen des Büros bogenfeld architektur adaptiert und um zwei Ebenen aufgestockt. Alle Wohnungen erhielten Balkone, die im Hof durchlaufend angelegt sind.

31 Mietwohnungen an der Ecke Rudolfstraße / Webergasse in Bau

Seit Sommer 2018 laufen die Bauarbeiten für ein Wohnprojekt an der Ecke Rudolfstraße-Webergasse. Das Linzer Architekturbüro Weismann hat den Baukörper mit Tiefgarage durch eine differenzierte Fassadengestaltung so-wie durch Höhenabtreppungen in drei Teile mit je einem Stiegenhaus gegliedert. Ein Stiegenhaus liegt an der Rudolfstraße, zwei befinden sich an der Webergasse. An der Rudolfstraße weist das Bauwerk drei Obergeschoße und ein zurückgesetztes Dachgeschoß auf. An der Webergasse erfolgt eine Abtreppung um zwei Geschoße. Die 31 Wohnungen sind vorwiegend 40 bis 78 Quadratmeter groß und verfügen hofseitig über Loggien oder Terrassen, die Wohnungen im Erdgeschoß auch über kleine Privatgärten. Der Lage entsprechend erhält das Haus eine kontrollierte Wohnraumbelüftung und Fenster mit hoher Schalldämmung. Die Mieterinnen und Mieter können im Herbst 2019 einziehen.

Ein Großteil der 31 Wohnungen ist zur Webergasse orientiert. (Rendering: Weismann).

Ein Großteil der 31 Wohnungen ist zur Webergasse orientiert. (Rendering: Weismann).

Wildbergstraße beim Jahrmarktgelände: Baubeginn für 26 Wohnungen im Frühjahr 2019

An der Wildbergstraße 2-4 (verlängerte Kirchengasse 15) soll ab Frühjahr 2019 bis Ende 2020 ein Wohn- und Geschäftshaus mit 26 Wohnungen und Tiefgarage als kombinierter Neu- und Zubau entstehen. Die Wohnungsgrößen bewegen sich vorwiegend zwischen 50 und 60 Quadratmetern.

Nach einem Entwurf des Linzer Büros Stögmüller ist ein sechsgeschoßiges Wohnhaus mit Flachdach sowie einer gedeckten Dachterrasse  geplant. Das bestehende Eckgebäude  wird durch eine Verlängerung von zwei Ebenen nach Süden überbaut.

An der Wildbergstraße 2-4 sind 26 Wohnungen geplant. (Entwurf: Stögmüller)

An der Wildbergstraße 2-4 sind 26 Wohnungen geplant. (Entwurf: Stögmüller)

Wohnanlage Auf der Wies: 52 Wohnungen geplant

Die Kladensky Bauträger GmbH plant demnächst den Bau einer Wohnanlage in St. Magdalena, Auf der Wies 10, mit 52 Wohnungen. Der Entwurf stammt vom Büro Stögmüller. Die Größen der Eigentumswohnungen bewegen sich zwischen 30 und 115 Quadratmetern. Zwei Gebäude werden mit einem gemeinsamen zentralen Stiegenhaus erschlossen. Alle Wohnungen verfügen über eine Terrasse oder einen Eigengarten sowie über einen Tiefgaragenparkplatz.

Auf der Wies enstehen demnächst 52 Eigentumswohnungen. (Rendering: Stögmüller)

Auf der Wies entstehen demnächst 52 Eigentumswohnungen.(Rendering: Stögmüller)

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein zum Thema Dynamische Stadtentwicklung in Urfahr)

Plan (PDF, 923 kB) (neues Fenster).

Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:

Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

pdfreader.org - Freie PDF-Reader (neues Fenster)     PDF-Reader von Adobe (neues Fenster)


KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

weitere Informationen:


Newsletter / RSS

Immer gut informiert mit den aktuellen Newslettern und den RSS-Newsfeeds der Stadt Linz.

Newsletter abonnieren.
Weitere Newsletter der Stadt Linz.
RSS - Presseaussendungen.
RSS – Was ist das eigentlich? (neues Fenster).