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Gebäude (Foto: Ortner_Ortner)
STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 05.10.2018

Mehrere Planungsoptionen für Büro-Großprojekt an der Wolfgang-Pauli-Straße

Sowohl Wiedervorlage im Gestaltungsbeirat als auch Architekturwettbewerb möglich – keine Zustimmung für drei Wohnbauvorhaben

Eingehend diskutiert hat der Gestaltungsbeirat in seiner Oktober-Sitzung das Projekt “Tech Base”. Die  Linzer Firma Neuson Real des Immobilieninvestors Ing. Hans Neunteufel möchte das Siemens-Gebäude an der Wolfgang-Pauli-Straße  mit Neubauten an der West- und Ostseite im großen Stil erweitern. Dabei geht es um ein Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich. Der Komplex soll beste Voraussetzungen für zukunftsorientierte Arbeitsplätze von wachsenden  Start-ups ebenso wie von etablierten Firmen schaffen. Das Linzer Architekturbüro Klinglmüller präsentierte dem Beirat die Überarbeitung seines ersten Entwurfes. Das Gremium lobte eine Reihe von Detailverbesserungen, vermisste jedoch eine große gestalterische Linie als Antwort auf die herausragende städtebauliche Standortqualität. Die vier Expertinnen und Experten erwarten unter anderem einen angemessenen architektonischen Dialog mit der von Wilhelm Holzbauer entworfenen Siemens-Niederlassung. Der Beirat schlug dem Bauherrn drei Möglichkeiten für den weiteren Planungsprozess vor.  Das Büro Klinglmüller kann entweder alleine oder gemeinsam mit zwei bis drei weiteren Architekturbüros einen neuen Entwurf konzipieren. Den dritte Weg stellt ein Architekturwettbewerb dar. Ing. Neunteufel wird die Optionen prüfen. Auch drei Wohnprojekte an der Sonnensteinstraße, an der Gürtelstraße und am Flötzerweg müssen neuerlich dem Gestaltungsbeirat vorgelegt werden. “Der Gestaltungsbeirat arbeitet sehr sorgfältig und beurteilt auch Projekte renommierter Architekturbüros kritisch”, betont Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein.

Dem von Architekt Laurids Ortner (Büro Ortner & Ortner Baukunst) präsentierten Wohnhaus Sonnensteinstraße 12 in Urfahr bescheinigten die Beiratsmitglieder großstädtische Qualität. In einer etwa 1.000 Quadratmeter großen Baulücke möchte die Kaan Projektentwicklung GmbH auf acht Ebenen 44 Eigentumswohnungen von der Garconniere bis zum geräumigen vier Zimmer-Domizil errichten. Das zurück gesetzte siebente Obergeschoß überragt ein Dachgeschoß. Daraus ergibt sich eine Gebäudehöhe von zirka 25 Metern, die deutlich verringert werden soll.

Am Flötzerweg in der Neuen Heimat plant die Wohnungsgesellschaft WSG nach Plänen des Architekturbüros Klinglmüller die Errichtung von 110 bis 120 geförderten Miet- und Mietkaufwohnungen. Hinter einem straßenseitigen Riegel befinden sich zwei Punkthäuser. Fünf weitere Punkthäuser stehen an der Nordseite des zirka 11.000 Quadratmeter großen Bauplatzes. Die dazwischen liegende Grünfläche ist keilförmig und verliert dadurch an Nutzwert. Der Beirat schlägt daher eine geänderte Ausrichtung der Punkthäuser vor. Die straßenseitigen Eigengärten der Erdgeschoßwohnungen könnten entfallen. Damit mehr Platz für tief wurzelnde Bäume vorhanden ist, muss  die Tiefgarage  anders ausgerichtet werden.

Die 2017 fertig gestellte GWG-Wohnanlage an der Gürtelstraße im Bulgariplatz-Viertel erhält ein neues Gegenüber. Eine private Investorin hat die Linzer Karl und Bremhorst Architekten  mit der Neuverbauung eines 4.800 Quadratmeter großen Grundstückes an der Ecke Gürtelstraße / Richard-Wagner-Straße und der Eignerstraße beauftragt. Auf der Liegenschaft stehen derzeit ein Penny-Markt sowie Lagerhallen. Der  im Gestaltungsbeirat diskutierte Entwurf setzt sich aus einer Blockrandbebauung im Eckbereich sowie zwei Punkthäusern  mit jeweils vier Obergeschoßen und zurück gesetztem       Dachgeschoß zusammen. Etwa 100 Mietwohnungen und ein Supermarkt finden Platz. Aus der Sicht der Beiratsmitglieder sollte die Chance genützt werden, durch eine attraktivere Gestaltung der Ecksituation und des Gebäudeausläufers an der Richard-Wagner-Straße das Stadtbild aufzuwerten.

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