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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 07.06.2017

BürgerInnen-Service bearbeitete 2016 Rekordzahl von fast 7.600 Anliegen der Bevölkerung

Zirka zwei Drittel der Anliegen elektronisch übermittelt

Mit Wünschen, Anregungen, auch mit Beschwerden, tragen immer mehr LinzerInnen zur Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Stadt bei. Alleine 2016 registrierte das städtische BürgerInnen-Service die fast 7.600 Anliegen – ein markantes Plus von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Vor allem die 2013 eingerichtete Online-Plattform „Schau auf Linz" nutzen mehr LinzerInnen denn je als „direkten Draht“ zur Lebensstadt Linz. Mehr als 50 Prozent der Meldungen erreichten über diesen Informationskanal das Bürgerservice. Auch die „klassische“ E-Mail dient zunehmend als Kommunikationsschiene. Insgesamt dominierte die elektronische Übermittlung mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln. Zu den herausragenden Themen der Meldungen zählen seit Jahren Verkehrseinrichtungen, Müllablagerung, Grünanlagenpflege und Schadensbehebungen.

„Für eine hohe Lebensqualität zu sorgen und beste Servicequalität zu bieten, zählt zu den wichtigsten Zielen der Stadt Linz und ihrer MitarbeiterInnen. Daher schätzen wir den Dialog mit der Bevölkerung sehr. Die Meldungen helfen uns, Probleme rasch zu beheben und potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen“, betont Bürgermeister Klaus Luger. 

Bürgerservice kümmert sich um 7.600 Anliegen

Als Informationsdrehscheibe für die Anregungen, Wünsche und Beschwerden der Bevölkerung agieren seit 2006 die montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbaren MitarbeiterInnen des Teleservice Centers im Neuen Rathaus (Linzer Telefonnummer +43 732 7070). Sie betreuen die auf unterschiedliche Weise übermittelten Anfragen vom Einlangen bis zur Beantwortung. Je nach Thematik bindet das Team die zuständigen Geschäftsbereiche des Magistrats ein und informiert kontinuierlich über den Stand der Dinge. Auch an „Externe“ wie LINZ AG oder Polizei werden Meldungen weitergeleitet. Auf der städtischen Homepage www.linz.at stehen unter „Kontakt“ mehrere Kommunikationsschienen zur Wahl. Wenn eine Stellungnahme vorliegt, bindet sie das das Teleservice Center in ein Antwortschreiben ein oder stellt sie als Kommentar ins Internet.

App „Schau auf Linz“ und E-Mail bevorzugte Kontaktmöglichkeiten –Weniger persönliche Kontakte

Im Jahr 2016 erreichten mit 7.550 Anliegen um zirka 670 Meldungen mehr als im Jahr 2015 (6.900) das Bürgerservice. Das entspricht einem Plus von fast zehn Prozent. Die auch via Smartphone-App verwendbare Plattform „Schau auf Linz“ behauptete sich mit einem Zuwachs von 17 Prozent (4.000 Eingaben) als bevorzugtes Kommunikationsinstrument. Mehr als 500 BürgerInnen nutzen täglich die 2013 eingerichtete Plattform.  Für die Meldungen stehen verschiedene Kategorien wie Müllablagerung, Straßenbeleuchtung und Verkehrseinrichtungen zur Wahl.

Die Eingänge mittels Telefon stagnieren bei einem kleinen Plus von  1,7 Prozent. 2.440 Telefonate erreichten noch die Stadt. Platz drei folgen 900 E-Mails – ein kräftiges Plus von zirka 12 Prozent. Die Zahl der persönlichen Kontakte ging um ein Fünftel auf 140 zurück. In den städtischen Bibliotheken wurden nur 24 Meldungen registriert. Seit Anfang 2015 bearbeitet das Teleservicecenter auch Anfragen von BürgerInnen, die vom Ordnungsdienst der Stadt ein Organmandat in einer gebührenfreien Kurzparkzone erhielten. 2016 bewegte sich die Zahl dieser Fälle mit 600 auf dem Niveau von 2015.

52 Prozent der Anliegen direkt erledigt

Bei mehr als der Hälfte der Meldungen (52 Prozent) konnten im Vorjahr die Wünsche der AntragstellerInnen erfüllt werden. Bei zirka 47 Prozent der Fälle war eine Umsetzung nicht möglich, etwa wenn sachliche oder rechtliche Gründe dagegen sprechen oder die Stadt nicht zuständig ist. Knapp ein Prozent der Meldungen wurde zu Jahresende noch bearbeitet.

Verkehrseinrichtungen dominierendes Thema

Das Hauptthema (Anteil von 47 Prozent) stellten 2016 die Verkehrseinrichtungen dar. 3.600 Meldungen bedeuten ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zu 2015. Knapp 2.100 Anregungen betrafen Inhalte wie das Anbringen von Hinweistafeln, Wünsche nach mehr Polizeikontrollen sowie das Aufstellen von Fahrradständern und Parkscheinautomaten. Mit 1.240 Schadensmeldungen wiesen die BürgerInnen unter anderem auf defekte Ampelanlagen und Straßenbeleuchtungen sowie beschädigte Fahrbahnen, Gehsteige und Stiegen hin.

Mehr als 750 Meldungen (2015: 760) betrafen Müllablagerungen, etwa abgelegten Sperrmüll oder überquellende Müllcontainer. Stark zugenommen hat das Interesse für die Pflege von Grünflächen, Parks, Spielplätzen und Sportanlagen. Die Zahl der damit zusammehängenden Meldungen stieg gegenüber 2015 um 50 Prozent auf knapp 630.

Verteilung der Anliegen auf die Stadtteile

Von den eingelangten Anregungen und Beschwerden konnten zirka 7.300 einzelnen Stadtteilen direkt zugeordnet werden. Knapp 280 Meldungen betrafen die Stadt allgemein oder bezogen sich auf Punkte außerhalb des Stadtgebietes. Die meisten Anliegen betrafen 2016 wie in den Jahren zuvor die Innenstadt (1.500), gefolgt vom Urfahrer Zentrum (1.200), dem Bulgariplatz (750) und St. Magdalena (420).


Zuständige interne und externe Ansprechpartner

Die MitarbeiterInnen des Teleservice Centers filtern die einlangenden Beschwerden bzw. Anregungen und leiten sie an die zuständigen magistratsinternen (2016: Knapp 4.200 Fälle – plus 12 Prozent) und externen (3.360 Fälle – plus sieben Prozent)  AnsprechpartnerInnen weiter. Mit Abstand am häufigsten kompetent war der Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung (SGS). Die Zahl der von diesem Geschäftsbereich bearbeiteten Fälle stieg um 16 Prozent auf knapp 2.100.

Unter den „externen“ AnsprechpartnerInnen rangierten der Ordnungsdienst, die Linz AG und die Firma Elin EBG an der Spitze der Zuständigkeitsskala. Zirka 75 Prozent der nicht vom Magistrat bearbeiteten Fälle entfielen auf diese Institutionen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Mag. Dietmar Bartl, Direktor des Geschäftsbereiches  BürgerInnenangelegenheiten und Stadtforschung, zum Thema „Bilanz des städtischen Beschwerdemanagements 2016“)

schau.auf.linz.at

Informationsunterlage (PDF, 542 kB) (neues Fenster).

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